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app-backup/Dokumentation.md
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52 KiB

Dokumentation app-backup v2

Stand des Reviews: 10. September 2026. Untersucht wurde der Gitea-Stand 099688e einschließlich Backup, Restore, Installer, Konfiguration, systemd und bisheriger README. Die Erweiterung wird als zusammengehöriges Paket installiert; einzelne Skripte dürfen nicht ohne die gemeinsamen Bibliotheken aktualisiert werden.

Ergebnis der Codeanalyse

Befund im Ausgangsstand Auswirkung Umsetzung
Kritisch: app-restore.sh enthielt nur Initialisierung/Hilfsfunktionen und griff am Ende auf das undefinierte RUN_DIR zu. Die dokumentierten Restore-Aufrufe waren nicht implementiert. Vollständige Prüfung, Entpacken, Restore-Plan und explizite Ausführung.
Kritisch: Dumps/Kopien wurden teilweise in `&& … true` bzw. Warnungszweigen ausgeführt.
Kritisch: Nextcloud-Wartungsmodus wurde nach dem DB-Dump vor der Dateikopie ausgeschaltet. WordPress blieb live. Datenbank und Dateien konnten unterschiedliche Zustände abbilden. Gemeinsames Ruhefenster über sämtliche Dumps und Dateikopien.
Hoch: Maildienste hatten keine zuverlässige Wiederanlaufbehandlung; Fehler und rsync-Teilergebnisse wurden ignoriert. Unvollständige Mailsicherung oder unbeabsichtigte Dienstausfälle. Zustandsabhängige Stopps, geprüfter Wiederanlauf, Exit-Code und Wiederanlaufdatei.
Hoch: Crypt-Prüfung ließ u. a. no_data_encryption=true und reine Namensverschleierung zu. Restore verlangte dagegen explizite Optionen, obwohl sichere Defaults gültig sind. Inhalt konnte trotz Remote-Typ crypt unverschlüsselt bleiben; gültige Remotes konnten abgelehnt werden. Gemeinsame Prüfung von Typ, Inhalt, Dateinamen und Verzeichnisnamen; Defaults werden berücksichtigt.
Hoch: --checksum und Remote-Listing ersetzten keine Prüfung des entschlüsselten Inhalts. Transfererfolg war kein belastbarer Rücklesetest. Vollständiger rclone check --download vor Veröffentlichung des Abschlussmarkers.
Hoch: Retention lief vor dem neuen Backup und löschte remote einzelne alte Objekte rekursiv. Alte Wiederherstellungspunkte konnten verloren gehen, bevor ein neuer verfügbar war; Sätze konnten unvollständig werden. Retention ausschließlich nach einem neuen erfolgreichen Lauf, nur vollständige v2-Ordner, Mindestanzahl.
Hoch: Drei nicht als Vorlage gekennzeichnete DB-Dateien enthielten mögliche echte Zugangsdaten. Geheimnisse im aktuellen Baum und in der Git-Historie. Dateien entfernt, ausschließlich Vorlagen, .gitignore; Passwortrotation bleibt Betriebsaufgabe. Keine Historienumschreibung.
Hoch: Gitea war im ausgelieferten Config-Beispiel nicht eingeschaltet; APP_DATA_PATH allein deckt externe Repositories/custom nicht ab. Erwartete Gitea-Daten konnten fehlen. Sichtbarer Aktivierungsschalter und zusätzliche Pfade; erforderliche Verzeichnisse fehlen nicht stillschweigend.
Mittel: Konfigurierbare WordPress-Excludes wurden nicht vollständig angewendet; Nextcloud data/ war fest angenommen. Falscher Umfang bei abweichender Verzeichnisstruktur. Ableitung relativer Excludes aus den konfigurierten Pfaden, auch beim Restore.
Mittel: Unkomprimierte Zwischenarchive, zstd -19 -T0, flache Ablage und fehlendes Manifest. Hohe IO-/CPU-/Speicherlast; keine sichere Zuordnung vollständiger Läufe. Streaming-Kompression, begrenzte Threads, eigene Laufordner und strukturierte Metadaten.
Mittel: Installer aktivierte den Timer sofort und überschrieb Unit-Dateien ohne Rückweg. Ungeprüfte Erstläufe; individuelle Zeitpläne konnten verloren gehen. Config-/Timer-Erhalt, .dist-Vorlagen, gemeinsame Sperre, Rollback-Paket, frische Timer zunächst aus.
Mittel: Eigene Logdatei je Lauf plus logrotate/notifempty. Rotierte Dateien konnten wegen leerer Nachfolgedateien dauerhaft liegen bleiben. Altersbasierte Bereinigung neuer Laufprotokolle nach erfolgreichen Backups.

Die vollständige Rückleseprüfung erhöht den Datenverkehr um ungefähr die hochgeladene komprimierte Datenmenge. Dieser Aufwand ist bewusst Teil des Sicherheitskonzepts.

Sicherheitsziel und Grenzen

Das Paket soll Fehler sichtbar machen, vollständige Sicherungssätze erhalten und eine nachprüfbare Wiederherstellung ermöglichen. Es kann keine absolute Datensicherheit garantieren. Folgende Ebenen sind getrennt zu betrachten:

  1. Vertraulichkeit: Das Crypt-Remote verschlüsselt Inhalt und Namen vor dem Upload. Lokales Staging, lokale Archive und entpackte Restores sind Klartext und benötigen ein verschlüsseltes Servervolume, sichere Dateirechte und Zugriffsschutz.
  2. Integrität: SHA-256, Kompressions-/Tar-Prüfung, Manifest und Rückleseprüfung erkennen fehlende bzw. veränderte Bestandteile. Das Manifest ist nicht digital signiert. Wer Archive und Manifest gemeinsam kontrolliert, kann neue passende Prüfsummen erzeugen.
  3. Konsistenz: Alle relevanten Writer müssen während der Dumps/Kopien ruhen. Nicht erfasste Cronjobs, externe DB-Schreiber, systemd-Sockets, Container, S3-Speicher oder Remote-Mounts werden nicht automatisch eingefroren. Ein erfolgreicher Dateivergleich beweist keine Anwendungskonsistenz.
  4. Verfügbarkeit: OneDrive mit demselben löschberechtigten Konto ist keine unabhängige, unveränderliche Kopie. Für Schutz vor kompromittiertem Server/Konto, Ransomware oder versehentlicher Löschung eine weitere getrennte bzw. offline/immutable Sicherung vorsehen.
  5. Wiederherstellbarkeit: Ein getesteter Restore mit Anwendungskontrollen ist erforderlich. Passende Anwendungsversionen, Systempakete, UID/GID, Datenbankrechte und außerhalb des Umfangs liegende Schlüssel/Konfigurationen müssen verfügbar sein.

Crypt verschlüsselt Daten beim Zugriff über das Crypt-Remote; der darunterliegende OneDrive-Zugriff umgeht diese Schicht. Rclone speichert Crypt-Passwörter standardmäßig nur verschleiert in seiner Konfiguration. Passwort und gegebenenfalls Salt/zweites Passwort müssen unabhängig vom gesicherten Server verfügbar sein. Nicht allein innerhalb desselben verschlüsselten Backups aufbewahren. Dateigrößen und Zeitinformationen sind nicht vollständig verborgen. Quelle: rclone Crypt.

Architektur und Ablauf

flowchart TD
    A[Config und gemeinsame Sperre] --> B[Quellen / Rechte / DB-Verbindungen / Crypt / Speicher prüfen]
    B --> C[Wartungsmodus und aktive Writer stoppen]
    C --> D[Datenbanken dumpen und Dateien ins private Staging kopieren]
    D --> E[Ursprünglichen Dienstzustand wiederherstellen]
    E --> F[Je Komponente komprimieren und Tar-Inhalt prüfen]
    F --> G[Manifest und lokaler COMPLETE-Marker]
    G --> H[Archive und Manifest über Crypt hochladen]
    H --> I[Alles entschlüsselt zurücklesen und vergleichen]
    I --> J[COMPLETE zuletzt hochladen und zurücklesen]
    J --> K[Retention vollständiger Sätze / Status / Bericht]

ENABLE_UPLOAD=false beendet den Datenpfad nach dem vollständigen lokalen Satz und führt nur lokale Retention aus. Dies ist kein Offsite-Backup.

Upload und Remote-Prüfung melden ihre Phase ausdrücklich. Mit RCLONE_STATS_INTERVAL="1m", --stats-one-line und --stats-log-level NOTICE erscheinen periodische rclone-Statistiken auch ohne ausführliches Debug-Logging. Sie gehen nach stderr; Marker und Dateilisten auf stdout bleiben maschinell auswertbar. Alte Konfigurationen erhalten den Intervallstandard automatisch. Eine Anpassung wirkt erst beim nächsten rclone-Prozess. Die bestehende I/O-Leerlauffrist RCLONE_TIMEOUT="1h" ist keine Gesamtlaufzeitbegrenzung.

Beim Betreiberlauf am 10.09.2026 ab 15:30 Uhr wurden die geschützte Kopierphase, Dienstwiederaufnahme und ein vollständiger lokaler Satz bestätigt. Danach meldete rclone 1.74.3 HTTP 409 resourceModified bei einem OneDrive-Objekt. Der zweite Kopierversuch war um 15:58:03 erfolgreich; die Rückleseprüfung bestätigte um 15:59:37 alle 15 Dateien ohne Unterschiede. Anschließend bestand die separate Remote-Restore-Prüfung für 14 Archive; der Installer meldete SUCCESS und aktivierte den Backup-Timer. Der konkrete Auslöser des vorübergehenden Konflikts bleibt unbekannt. Die Unterscheidung zwischen HTTP-Wiederholungen und Wiederholung des gesamten Kopierauftrags sowie die Diagnose eines stillen Journals stehen in der Update-Anleitung.

Dateikopien erhalten mit rsync -aHAX --numeric-ids Eigentümer, Modus, Symlinks, Hardlinks innerhalb einer Komponente, ACLs und Extended Attributes. Tar erhält diese Metadaten einschließlich SELinux. Plattform-/Dateisystemunterstützung ist Voraussetzung. Externe Symlink-Ziele werden nicht automatisch gesichert; absolute Symlinks als einzelne Einträge bleiben erhalten. Geräte, FIFOs und andere Spezialdateien werden von der Archivprüfung abgelehnt. Zusätzliche Pfade sind deshalb Datenverzeichnisse, kein Ersatz für ein vollständiges Systemimage.

Vor jedem Backup und bei --check prüft rsync das Auflisten der Quellwurzel sowie das Übertragen ihrer Verzeichnisattribute in einen privaten temporären Prüfbereich unter STAGING_ROOT. Alle Kindobjekte sind von der Attributprobe ausgeschlossen; Datei-Inhalte werden nicht kopiert. Die Probe wird danach entfernt. Das erkennt beispielsweise eine SELinux-Ablehnung von opendir oder relabelfrom vor dem Wartungsmodus. Es belegt nicht den Zugriff auf jede untergeordnete Datei oder jedes dort abweichende Attribut. Der echte Kopierlauf bleibt strikt fehlergeprüft. Die rsync-Kindprozesse erhalten keine geerbten Update-/Backup-Sperrdeskriptoren; der übergeordnete Prozess hält seine Sperren unverändert weiter.

Backup-Dienst und abgekoppelter Update-Auftrag starten über /bin/bash mit SELinuxContext=system_u:system_r:unconfined_service_t:s0. Das erlaubt dem privilegierten Backup, unterschiedliche Web-, Mail- und Home-Labels zu lesen und Sicherheitsattribute zu erhalten. Diese Prozesse und ihre Kindprozesse sind damit bewusst nicht durch SELinux eingeschränkt; die übrigen Dienste bleiben ihrer bestehenden Policy unterworfen. Das ist keine eigens eingeschränkte Backup-Policy. Es werden keine globalen rsync-Booleans, Quell-Labels oder Dateizugriffsrechte geändert. Ein verweigerter Kontext wird nicht mit dem systemd-Präfix - übergangen. Bei deaktiviertem SELinux ignoriert systemd die Kontexteinstellung.

Auf Gemini wurde am 10.09.2026 unter Enforcing die Startkette Bash → rsync mit diesem Kontext und erfolgreichem Auflisten von /var/www/html bestätigt. Der direkte Start von rsync als Unit-Einstiegspunkt scheiterte dagegen mit 203/EXEC; deshalb verwenden beide Units ausdrücklich Bash. Dieser Lesetest bestätigt noch keine vollständige Attributübertragung oder Sicherung. Referenzen: systemd SELinuxContext, Fedora-SELinux-Domain und Einstiegspunkte.

Die Kompression schreibt direkt aus tar in .partial-Dateien. Erst erfolgreiche Pipelines werden umbenannt. zstd nutzt standardmäßig Stufe 6 und zwei Threads. sync -f vor Fortsetzung bzw. Retention fordert die Persistierung des lokalen Satzes an; Hardware-/Storagefehler bleiben eine eigene Ebene.

Format und Komponenten

Ein neuer Lauf heißt beispielsweise appbackup_2026-09-10_02-30-00_a1b2c3d4. Zeitangaben im Namen sind UTC; der systemd-Zeitplan nutzt die Serverzeitzone. Der Zufallssuffix verhindert Namenskollisionen.

/var/backups/app-backup/archives/appbackup_.../
  meta.tar.zst
  db-wordpress.tar.zst
  db-nextcloud.tar.zst
  wordpress.tar.zst
  nextcloud.tar.zst
  nextcloud-data.tar.zst
  ...
  manifest.json
  COMPLETE
  UPLOADED                # nur lokal, nach erfolgreicher Remote-Rückleseprüfung
Komponente Inhalt / Ziel aus lokaler Config
meta Laufkennung, Format und Liste der Quellen; keine vollständige Config-Datei
db-wordpress, db-nextcloud, db-gitea Ein SQL-Dump je aktivierter Anwendung
wordpress WP_DIR, ohne konfigurierte untergeordnete Nextcloud-Pfade und WP_EXCLUDES
nextcloud NC_DIR, ohne konfiguriertes untergeordnetes NC_DATA_DIR
nextcloud-data NC_DATA_DIR, sofern aktiviert
gitea, gitea-etc GITEA_DATA_DIR, GITEA_ETC_DIR
gitea-repos, gitea-custom Optionale explizite externe Repository-/Custom-Pfade
mail, postfix, dovecot Zentraler Mailstore (bei ENABLE_MAIL_STORE=true) und beide Konfigurationsverzeichnisse
mail-home-0, mail-home-1, … Reihenfolge von MAIL_HOME_DIRS, mit Excludes und Dateisystemgrenze
extra-0, extra-1, … Reihenfolge von EXTRA_PATHS

Das Manifest enthält Formatversion, Laufkennung, Host, Erstellungszeit und je Archiv Label, Quellbezeichnung, erlaubten Tar-Wurzelpfad, Dateiname, Größe und SHA-256. Der COMPLETE-Marker bindet sich an den SHA-256-Wert dieses Manifests. Ein lokaler vollständiger Satz kann existieren, obwohl der Upload danach fehlgeschlagen ist; erst UPLOADED belegt den erfolgreichen Remote-Abschluss dieses lokalen Laufs.

Indexbasierte Pfade müssen ihre Reihenfolge behalten. Bei extra-* und mail-home-* lehnt der automatische Restore eine vom Manifest abweichende Pfadzuordnung ab. Für bewusst geänderte Ziele zuerst entpacken und die Zuordnung manuell prüfen.

Voraussetzungen und Konfiguration

Zielumgebung: Rocky Linux 10 mit systemd und nativen Anwendungen. Die automatische Datenbankbehandlung ist auf MariaDB/MySQL ausgerichtet; PostgreSQL, SQLite-Livekopien und Container-Volume-Snapshots benötigen ein eigenes Verfahren.

Erforderliche Werkzeuge: Bash ≥ 4.4 (inherit_errexit), Python ≥ 3.9, GNU coreutils/findutils/tar, flock, rsync, gzip/zstd, systemctl; bei Nextcloud sudo und CLI-PHP; für Datenbanken mariadb-dump/mariadb oder kompatible MySQL-Clients. Ein konfiguriertes Crypt-Remote benötigt rclone mit den verwendeten Crypt-Flags und check --download; die Integrationstests laufen auch mit rclone 1.60.1. Für den tatsächlichen Server einen aktuell gepflegten rclone-Stand einsetzen und --check ausführen.

Ein Ausgangspunkt auf Rocky, abhängig von aktivierten Paketquellen und vorhandener PHP-Version:

sudo dnf install bash python3 tar rsync zstd gzip util-linux coreutils findutils sudo mariadb

Rclone und das zur vorhandenen Nextcloud-Installation passende CLI-PHP aus euren gepflegten Paketquellen bereitstellen. Kein automatischer Paket-/PHP-/Anwendungsupgrade durch den Installer.

/etc/app-backup/app-backup.conf ist ausführbare Bash-Konfiguration: ausschließlich root darf sie verändern. DB-CNF und rclone-Konfiguration müssen reguläre, root-eigene Dateien ohne Gruppen-/Fremdrechte sein (600); die Hauptkonfiguration darf nicht gruppen-/weltbeschreibbar sein, empfohlen ebenfalls 600. Arbeitsverzeichnisse gehören root und werden auf 700 gesetzt. Direkte Symlinks als Arbeitsverzeichnisse und überschneidende Quellen/Arbeitsbereiche werden abgelehnt. Übergeordnete Verzeichnisse müssen ebenfalls administrativ geschützt sein.

Die CLI-Option --config FILE erlaubt getrennte Backup- und Restore-Einstellungen. Die Config hat Vorrang vor geerbten Umgebungswerten. Auf DRY_RUN=true oder alte RESTORE_DB-/RESTORE_FILES-Umgebungsvariablen nicht mehr verlassen: Die dokumentierten CLI-Schalter sind maßgeblich.

Crypt und Schlüssel

Beispiel der relevanten Remote-Optionen, ohne Zugangsdaten:

[OneDriveCrypt]
type = crypt
remote = OneDrive:GESCHUETZTER_BACKUP_ORDNER
filename_encryption = standard
directory_name_encryption = true
no_data_encryption = false

Vorhandene Passwörter/Salt und Zuordnung nicht neu generieren, wenn bestehende Backups weiter lesbar bleiben sollen. Sichere Defaults dürfen im Config-Block fehlen. off, obfuscate und deaktivierte Inhaltsverschlüsselung werden abgelehnt. Die Befehle setzen zusätzlich sichere Crypt-/TLS-Flags. Remote-Definitionen über RCLONE_CONFIG_*-Umgebungsvariablen sind nicht unterstützt; RCLONE_CONFIG_PASS für eine verschlüsselte Konfigurationsdatei ist ausgenommen. Die Config-Ausgabe wird direkt intern geparst und nicht protokolliert.

RCLONE_REMOTE_BASE muss auf ein benanntes Crypt-Remote mit eigenem nichtleerem Unterpfad zeigen, beispielsweise OneDriveCrypt:gemini. Dessen verschlüsselter Basisordner muss bereits erreichbar sein. Kein Fallback auf das unverschlüsselte OneDrive-Remote. Den Zugriff immer mit derselben root-Konfiguration prüfen:

sudo rclone --config /root/.config/rclone/rclone.conf lsd OneDriveCrypt:

rclone check --download vergleicht die heruntergeladenen Inhalte und benötigt keinen gemeinsamen Backend-Hash. Es verändert die geprüften Dateien nicht. Das Paket verwendet es vor dem abschließenden Marker. Quelle: rclone check.

Exportierte RCLONE_*-Variablen sind ausschließlich für die vom Paket ausdrücklich unterstützten Einstellungen und RCLONE_CONFIG_PASS erlaubt. Andere Optionen werden vor dem ersten rclone-Aufruf und vor dem Writer-Stopp mit ihrem Namen, ohne ihren Wert, abgewiesen. Insbesondere kann RCLONE_SIZE_ONLY=true in rclone auch bei check --download den Inhaltsvergleich überspringen. Ein Regressionstest hat diesen Fehler vor der Härtung mit einer veränderten Remote-Datei gleicher Größe reproduziert. Zusätzliche Filter, Dry-run- und TLS-Overrides aus der Umgebung werden ebenfalls abgewiesen. Einstellungen über die dokumentierte Backup-Konfiguration und Remote-Definitionen verwalten; eine absichtlich manipulierte root-eigene Bash-Konfiguration liegt außerhalb dieser Absicherung. Quelle: rclone 1.74.3 Inhaltsprüfung.

Upload-Fehlerbehandlung und Betriebsgrenzen

Ereignis Verhalten und Konsequenz
Vorübergehender Upload-Fehler rclone wiederholt den Kopierauftrag bis zu RCLONE_RETRIES=6 Versuche, soweit der Fehler wiederholbar ist; Wartezeit standardmäßig RCLONE_RETRIES_SLEEP=30s, zusätzlich gegebenenfalls Provider-Backoff. Kein erneuter DB-Dump oder Writer-Stopp innerhalb dieser Versuche.
Upload endgültig fehlgeschlagen Fehlerexit; lokaler vollständiger Satz und Staging bleiben erhalten; kein neuer Remote-Abschlussmarker und keine Retention in diesem Lauf.
Rückleseprüfung findet andere oder fehlende Inhalte Fehlerexit; keine Veröffentlichung des Abschlussmarkers. Auch gleich große Dateien werden inhaltlich verglichen.
Abschlussmarker kann nicht geschrieben oder bestätigt werden Fehlerexit; kein lokales UPLOADED, kein neuer Erfolgsstatus, keine Retention. Der Vergleich prüft die exakten Bytes einschließlich abschließender Zeilenumbrüche, passend zum strikten Restore-Parser. Ist der Marker schon geschrieben und nur seine Bestätigung fehlgeschlagen, kann der Remote-Satz vollständig vorliegen; der Lauf meldet konservativ trotzdem einen Fehler.
Wiederholungen erfolgreich und Rücklesen bestanden Remote-Marker wird zuletzt geschrieben und zurückgelesen; erst danach gilt der Upload als erfolgreich. Ein früheres ERROR im Log allein ist kein Endergebnis.
Prozess hängt oder wird abgebrochen systemd begrenzt den regulären Backup-Dienst auf 12 Stunden, den Update-Auftrag auf 24 Stunden, mit 5 Minuten Stop-Frist. Direkte CLI-/Foreground-Aufrufe besitzen diese systemd-Gesamtfrist nicht.

HTTP 409 benötigt nach dem beobachteten erfolgreichen Wiederholungsversuch keinen zusätzlichen allgemeinen Retry-Wrapper. Dieser würde Versuche vervielfachen und dauerhafte Fehler länger verdecken. Der Auslöser des OneDrive-Konflikts bleibt unbekannt. Häufen sich Konflikte, den betroffenen Objektnamen, Zeitpunkte, rclone-Version, andere Zugriffe auf den Backup-Ordner und die vollständigen Versuchsergebnisse prüfen. Keine automatischen Remote-Löschungen oder Überschreibungen zur Konfliktbehebung. --immutable schützt vor Änderungen durch diesen Kopierauftrag, ist aber kein serverseitiger WORM-/Ransomware-Schutz gegen andere berechtigte Zugriffe.

Die sechs Gesamtversuche gelten nicht pauschal für jeden rclone-Befehl: check --download verwendet in rclone 1.74.3 keine Wiederholung des ganzen Befehls, jedoch Wiederholungen fehlgeschlagener Datei-Leseoperationen. Ein verbleibender Prüffehler beendet das Backup sichtbar. Quellen: Kopierversuche, Check-Aufruf, Immutable.

Ein automatischer späterer Upload eines bereits lokal gesicherten, aber nicht veröffentlichten Satzes ist bislang nicht implementiert. Nach ausgeschöpften Versuchen bleibt er zur gezielten Prüfung erhalten; der nächste Timer-Lauf erstellt einen neuen Satz. Wiederholte Fehler können deshalb lokalen Speicher belegen. Erfolgsalter, Fehlerexit, Speicher und Recovery-Dateien unabhängig überwachen; eine erfolgreiche Mailübergabe an den lokalen Mailserver beweist noch keine Zustellung. Eine fachliche Restore-Probe und separat gesicherte Zugangsdaten sind weiterhin erforderlich. Der erfolgreiche Paketlauf allein rechtfertigt keine uneingeschränkte Zusage für beliebige Serverkonfigurationen oder Katastrophenfälle.

Datenbanken und Writer

Es wird je aktivierter Anwendung ein Dump benötigt, sofern ENABLE_DB_DUMPS=true. Fehlende DB-Namen oder CNF-Dateien brechen ab. Der Dump enthält Routinen, Events, Trigger und Binärdaten. Leere Ausgaben sowie Fehler beim Schreiben werden abgelehnt.

Für gemischte Storage Engines nutzt das Paket --lock-all-tables --quick. Die globale Lesesperre kann während jedes Dumps Schreibzugriffe auf alle Datenbanken desselben Servers blockieren. Eine reine --single-transaction-Sicherung schützt insbesondere nicht alle nichttransaktionalen Tabellen. Zusätzlich müssen Anwendungsschreiber über das gesamte Ruhefenster angehalten sein, damit Dateikopien zu den Dumps passen. Quelle: MariaDB mariadb-dump.

Die konkreten Rechte hängen von Serverversion, Views, Routinen und Sperrmethode ab. Der Backup-Account benötigt Leserechte sowie Rechte für Views, Trigger, Events, Routinen und die globale Sperre. Für --lock-all-tables ist insbesondere globales RELOAD erforderlich; Rechte nur auf wordpress.* reichen dafür nicht. --check prüft Anmeldung, DB-Zugriff und dieses globale Recht über lesende Privileg-Metadaten. Bei MariaDB wird auch SELECT * FROM mysql.proc LIMIT 0 geprüft: --routines benötigt diesen Lesezugriff. Die Abfrage liefert keine Routineninhalte. Die Prüfung führt kein FLUSH aus und nimmt keine globale DB-Lesesperre. Authentifizierungsdaten aus SHOW GRANTS werden weder ausgegeben noch gespeichert. Direkte Grants und bei MariaDB aktivierte, auch verschachtelte Rollen werden berücksichtigt; lediglich zugewiesene, aber nicht aktivierte Rollen reichen nicht. Andere Rollenmodelle oder nicht auswertbare Rollennamen benötigen einen direkt nachweisbaren Grant für das Backup-Konto. Die Prüfung belegt nicht sämtliche objekt- und versionsabhängigen Dump-Rechte; der vollständige Probelauf bleibt erforderlich. Zusätzlich zum administrativen Testkonto prüfen die Integrationstests einen eingeschränkten Backup-Account mit gezielten Grants und MariaDB-Rollen. Quelle: MariaDB FLUSH / RELOAD.

Für einen Restore einen separaten Account mit DDL-/DML-Rechten auf die Ziel-Datenbanken verwenden. Importe sind nicht als Ganzes transaktional. Eine leere vorbereitete Zieldatenbank vermeidet, dass Tabellen oder andere Objekte zurückbleiben, die im Backup nicht vorkommen. Das Skript löscht keine vollständige Datenbank und legt keine Datenbanken/Accounts automatisch an.

Nextcloud: Daten, Config, Apps/Themes und Datenbank gehören zusammen. Das konfigurierte Datenverzeichnis auf dem Server ermitteln:

sudo -u apache php /var/www/html/nextcloud/occ config:system:get datadirectory

Nextcloud empfiehlt den Wartungsmodus während der Sicherung. Das Paket hält ihn über Dump und Kopie hinweg und erhält einen schon vorher aktiven Wartungsmodus. Zusätzlich tatsächliche Cron-/Worker-Dienste anhalten; maintenance:mode ist keine Sperre aller bereits laufenden OS-Prozesse. Quelle: Nextcloud Backup.

Gitea: APP_DATA_PATH, [repository] ROOT, Custom-Verzeichnis und app.ini prüfen; externe Objektablagen, externes SSH-Home und weitere individuell konfigurierte Pfade zusätzlich erfassen. Gitea verlangt für konsistente Sicherungen einen Stillstand, weil Datenbank, Dateien und Repositories zusammengehören. Quelle: Gitea Backup and Restore.

QUIESCE_SERVICES=(nextcloud-cron.timer nextcloud-cron.service ...) enthält reale zusätzliche Writer. Timer zuerst, zugehörigen Service danach nennen. Gestartet wird in umgekehrter Reihenfolge. Bereits inaktive Dienste bleiben inaktiv; ein nicht zuordenbarer Übergangszustand führt zum Abbruch. Cronjobs aus crontab/externen Schedulern und socket-aktivierte Writer müssen separat berücksichtigt werden. Dienste können während einer Dateikopie länger ausfallen, insbesondere bei großen Mail-/Nextcloud-Beständen.

MAIL_BACKUP_MODE=live und abgeschaltete Stopps sind bewusste Ausnahmen mit Konsistenzrisiko. Das Log weist darauf hin. Home-Verzeichnisse werden mit --one-file-system kopiert: Daten anderer Mounts fehlen dann absichtlich. Mailqueues, zusätzliche Spamfilter-/DKIM-Verzeichnisse oder Maildatenbanken sind nur gesichert, wenn sie explizit im Umfang stehen.

Ein einfacher systemctl stop verhindert keinen späteren Start durch andere Aufträge. Auf Gemini starteten am 10.09.2026 um 15:15:00 Uhr Apache und PHP-FPM während der bis mindestens 15:16:33 laufenden Nextcloud-Datenkopie erneut. Die Starts erfolgten vor der Wiederaufnahme durch das Backup. Dieser Lauf erfüllt die vereinbarte Konsistenzbedingung nicht; eine erfolgreiche Hash-/Remote-Prüfung kann dies nicht nachträglich beweisen. Der auslösende Auftrag ist noch unbekannt.

Vor dem Stoppen erhält nun jeder konfigurierte Writer eine eigene temporäre systemd-Ergänzung unter /run/systemd/system/UNIT.d/zzzz-app-backup-LAUF.conf. ConditionPathExists=!/run/app-backup-guard-ZUFALL verhindert den Start, solange das zugehörige Verzeichnis besteht. Das gilt auch für zuvor inaktive konfigurierte Writer und für Dienste mit eigener Unit-Datei unter /etc. Bestehende Maskierungen werden nicht verändert. Die Laufzeitergänzung muss nach daemon-reload als letztes Drop-in gemeldet werden; andernfalls bricht der Lauf ab, damit spätere Condition-Resets die Sperre nicht unbemerkt überschreiben.

Nach dem Anhalten aller Writer, vor und nach den Dumps/Dateikopien und unmittelbar vor der Freigabe prüft das Backup Dienstzustand, eigene Sperrdateien und die systemd-Zeitpunkte ActiveEnterTimestampMonotonic und InactiveExitTimestampMonotonic. Eine erkannte Aktivierung, veränderte Sperre oder nicht prüfbarer Zustand führt zum Fehler, bevor Archive als vollständiger Satz veröffentlicht werden. Diese Kontrollen ersetzen keine vollständige Ereignisaufzeichnung und schützen nicht vor nicht konfigurierten Prozessen, direktem Programmstart außerhalb systemd oder gezieltem administrativem Entfernen der Absicherung zwischen zwei Kontrollen. Die systemd-Startbedingung verhindert reguläre Startaufträge während des Fensters. Quelle: systemd-Startbedingungen.

Bei erfolgreicher Kopie und bei normalen Backupfehlern entfernt der Wiederanlauf ausschließlich die eigenen Drop-ins, lädt systemd neu und entfernt das zugehörige Sperrverzeichnis. Erst danach werden die zuvor aktiven Dienste gestartet; deren aktiver Zustand wird überprüft. Scheitert die Freigabe, bleiben Wiederanlaufdaten erhalten und es wird kein Erfolg gemeldet. Bei teilweise ausgeführtem Restore bleiben die Startsperren zusammen mit dem Wartungsmodus zur manuellen Prüfung bestehen.

ENABLE_MAIL_STORE=true bleibt der kompatible Default: MAIL_DIR muss existieren. Bei Mailboxen ausschließlich in Benutzerverzeichnissen kann explizit ENABLE_MAIL_STORE=false gesetzt werden. Dann sind aktivierte, nicht leere MAIL_HOME_DIRS zwingend; fehlende Homes lassen die Vorprüfung scheitern. Postfix/Dovecot-Konfigurationen und Dienststopps bleiben erhalten. Der Restore verwendet dieselbe Komponentenzuordnung und stellt Home-Mailboxen über mail-home-N wieder her. Die Vollständigkeit der Benutzerliste sowie Excludes, Symlinks und Mountgrenzen muss der Betreiber prüfen. Der Paket-Updater bietet bei fehlendem zentralem Verzeichnis einen Pfaddialog oder eine ausdrückliche Homes-Bestätigung; Details stehen in UPDATE_ANLEITUNG.md.

Speicher, Retention und Protokolle

MIN_FREE_GB ist eine Reserveprüfung auf den Staging- und Archivdateisystemen, keine genaue Prognose. Die Kopie braucht Platz für unkomprimierte Quelldaten und Dumps; Archive benötigen zusätzlich komprimierten Platz. Beim Restore kommen die private Kopie des Sicherungssatzes und entpackte Daten hinzu. Eine Platte kann zwischen Prüfungen volllaufen; der Lauf muss dann scheitern. Ausreichend Reserve und ein externes Kapazitätsmonitoring einplanen.

Neue lokale Sätze liegen zunächst unter .partial-LAUFNAME. Bei Fehlern bleiben Arbeitsdaten zur Analyse liegen. Sie sind keine abgeschlossenen Backups und werden nicht durch die Retention entfernt. Nach Ursachenklärung gezielt löschen; keine pauschale automatische Löschung gescheiterter Arbeitsstände.

Retention:

  • Läuft erst nach Abschluss des neuen Backups und gegebenenfalls der kompletten Remote-Prüfung.
  • Erkennt nur v2-Laufnamen und einen zum Manifest passenden Abschlussmarker.
  • Löscht ganze Sätze, keine einzelnen Archivinhalte.
  • Berücksichtigt das UTC-Datum im Laufnamen und behält die jüngsten RETENTION_KEEP_LAST geeigneten Sätze; mindestens zwei sind vorgeschrieben, Default drei.
  • Lokale Sätze ohne UPLOADED werden bei aktiviertem Upload nicht gelöscht. Bei bewusst deaktiviertem Upload sind vollständige lokale Sätze löschbar.
  • Alte v1-Läufe, unbekannte Verzeichnisse, unvollständige Uploads und .partial-Verzeichnisse bleiben erhalten.
  • Remote-Retention ist in neuen Konfigurationen aus. Ein vorhandenes ENABLE_REMOTE_RETENTION=true bleibt beim Update erhalten und muss bei Bedarf bewusst geändert werden.

Retention prüft die Metadaten alter Sätze, nicht erneut deren gesamte Nutzdaten. Ein COMPLETE-Marker beweist den erfolgreichen Abschluss zum Erstellungszeitpunkt, keine ewige Verfügbarkeit. Regelmäßige unabhängige Rücklese-/Restore-Proben bleiben erforderlich. Remote-Metadaten, die sich nicht lesen/validieren lassen, werden konservativ ausgelassen; fehlgeschlagene eigentliche Löschungen führen zu einem fehlgeschlagenen Lauf.

Neue Backup-/Restore-Logs liegen unter /var/log/app-backup und werden nach LOG_RETENTION_DAYS (Default 30) bei einem erfolgreichen Backup entfernt. Historische v1-Protokolle bleiben zur manuellen Prüfung. Das systemd-Journal unterliegt seiner eigenen Aufbewahrung. Das Mail-Reporting ist zusätzlich; eine fehlende Mailzustellung wird protokolliert, sie ersetzt kein unabhängiges Monitoring.

Betrieb und Monitoring

sudo /usr/local/sbin/app-backup.sh --check
sudo systemctl start app-backup.service
sudo systemctl status app-backup.service --no-pager
sudo journalctl -u app-backup.service --since today --no-pager
sudo cat /var/backups/app-backup/last-backup.json
sudo cat /var/backups/app-backup/last-successful-backup.json
systemctl list-timers app-backup.timer

Exit 0 bedeutet, dass die ausgeführten erforderlichen Schritte erfolgreich waren. Jeder Fehlercode ist ein Fehler; 130/143 kennzeichnen INT/TERM. last-backup.json wird beim Beenden geschrieben und zeigt während eines laufenden Backups noch den vorherigen beendeten Lauf. last-successful-backup.json wird ausschließlich nach einem vollständig erfolgreichen Backup aktualisiert. --check aktualisiert diese Erfolgsmarkierung nicht. Sehr frühe Fehler vor der Laufinitialisierung/Sperrübernahme können nur auf stderr bzw. im Journal erscheinen; deshalb sowohl Servicefehler als auch Alter des letzten Erfolgs überwachen. Bei ENABLE_UPLOAD=false belegt ein Erfolg nur eine lokale Sicherung; für Offsite-Überwachung zusätzlich die Upload-Konfiguration und UPLOADED des gemeldeten Satzes berücksichtigen.

Für den täglichen Zeitplan z. B. bei mehr als 36 Stunden ohne erfolgreichen Lauf alarmieren, zusätzlich freien Speicher, offene Recovery-Dateien und wachsende Partial-Verzeichnisse prüfen. Diese Überwachung läuft idealerweise außerhalb des gesicherten Servers. TimeoutStartSec=12h und TimeoutStopSec=5min sind Ausgangswerte und müssen zum ersten gemessenen Vollbackup plus Rückleseprüfung passen.

Ein geplanter Backupabbruch erfolgt über systemctl stop app-backup.service. Normale INT-/TERM-Behandlung versucht die ursprünglichen Dienste wiederherzustellen. SIGKILL, Kernelabsturz oder Stromverlust können keine Shell-Traps ausführen. Dafür liegt recovery-LAUFNAME.json mit vorher aufgezeichnetem Wartungs-/Dienstzustand und Arbeitsordner im Workdir. Diese Datei ist eine manuelle Wiederanlaufhilfe, kein automatischer Neustartauftrag. Das System startet nicht blind Anwendungen über einen teilweise restaurierten Datenbestand.

Backup-Unit und Update-Auftrag verwenden KillMode=control-group: Beim Stoppen erhalten auch laufende Dump-, rsync-, Kompressions- und rclone-Prozesse TERM. Dadurch können die wartenden Shells ihre Fehlerbehandlung ausführen, statt bis zum regulären Ende eines langen Uploads zu warten. Die tee-Prozesse ignorieren INT/TERM und enden mit dem Schließen ihrer Eingabe; so bleibt die Protokollierung während der Wiederaufnahme erhalten. Die fünfminütige Stop-Frist bleibt bestehen. Sie garantiert keine Wiederherstellung bei blockierten Kernelzugriffen oder fehlgeschlagenen Dienststarts. Quelle: systemd-Signalzustellung.

Die Wiederanlaufdatei enthält außerdem service_guard_files und service_guard_directory. Bei manueller Wiederherstellung nur die darin genannten eigenen Drop-in-Dateien entfernen, systemctl daemon-reload ausführen und danach das zugehörige leere Sperrverzeichnis mit rmdir entfernen. Keine fremden Drop-ins oder Maskierungen löschen. Erst nach Prüfung des Datenzustands die aufgezeichneten Dienste und den Wartungsmodus wiederherstellen. Die Sperren liegen unter /run und überleben keinen Neustart; ein Reboot ist deshalb keine sichere Reparatur eines teilweise ausgeführten Restores.

Wiederherstellung

Prüfphase

Ein Restore arbeitet zuerst auf einer privaten lokalen Kopie. Bei einer Remote-Quelle wird über dasselbe geprüfte Crypt-Remote heruntergeladen. Auch der Prüflauf benötigt daher lokalen Speicher und verursacht Download-Traffic.

Vor Anwendung werden alle Archivgrößen und SHA-256-Werte mit dem Manifest verglichen, Kompressionsströme geprüft und sämtliche Tar-Einträge untersucht. Absolute Memberpfade, .., doppelte Einträge, unerwartete Komponentenwurzeln, Spezialdateien sowie Schreibpfade durch Symlinks/Hardlinks werden abgewiesen. Jede Komponente wird danach getrennt entpackt. Die Zielpfade stammen ausschließlich aus der lokalen vertrauenswürdigen Konfiguration, nicht aus dem Backup.

  • Ohne Ausführungsoption oder mit --dry-run: prüft und zeigt den Plan; keine Dienste, Dateien in Anwendungszielen oder Datenbanken werden geändert.
  • --verify-only: prüft den gesamten v2-Satz ohne Zuordnung zu Anwendungen.
  • --extract-only: prüft und entpackt, behält den angegebenen privaten Ergebnisordner.
  • --apply --yes: schreibt ausgewählte Inhalte in bestehende Zielverzeichnisse und Datenbanken.
  • --components wordpress,db-wordpress: explizite Komponentenauswahl, nur für in der Config aktivierte Komponenten.
  • --no-db, --no-files: schließen die jeweilige Kategorie aus.

Auch bei einer Auswahl muss der vollständige Satz prüfbar sein. Fehlt eine laut Config erforderliche ausgewählte Komponente, wird vor Eingriffen abgebrochen.

Ausführung und Nachkontrolle

Einen echten Restore zunächst auf einem isolierten Testsystem mit eigener restore.conf, passender App-/DB-Version und vorbereiteten Zielverzeichnissen durchführen. Einen bekannten aktuellen Datenbestand separat sichern, bevor bestehende Anwendungen überschrieben werden. Für einen echten Restore mit aktivierter Nextcloud ist verwalteter Wartungsmodus vorgeschrieben. Alle in der Config aktivierten Anwendungen und zusätzlichen Writer werden für die Konsistenz angehalten, auch bei einer kleineren Komponentenauswahl.

Dateien werden mit Metadaten zurückkopiert. Standardmäßig bleiben zusätzliche Zieldateien erhalten. RESTORE_STRICT_DELETE=true entfernt zusätzliche Dateien innerhalb ausgewählter Zielkomponenten; konfigurierte Excludes bleiben geschützt. Keine atomare Rücksetzung der gesamten Anwendung: Ein Fehler nach Beginn des Zurückschreibens kann einen Teilzustand hinterlassen.

Nach Nextcloud-Code-/DB-Restore setzt das Skript den Wartungsmodus erneut und führt occ maintenance:data-fingerprint aus. Einen vor dem Restore bereits aktiven Wartungsmodus lässt es an. maintenance:repair oder ein vollständiger files:scan werden nicht pauschal ausgeführt; sie müssen zum konkreten Wiederherstellungsfall passen. Der Fingerprint informiert Clients über den wiederhergestellten Datenzustand. Quelle: Nextcloud Restore.

Nach einem erfolgreichen Restore prüfen:

  • WordPress: Startseite, Admin-Anmeldung, Uploads und Stichproben in Beiträgen.
  • Nextcloud: occ status, Anmeldung, Dateiinhalt/Download, Freigaben, Apps und einen kontrollierten Client-Test.
  • Gitea: Anmeldung, Repository-Clone, LFS/Attachments, kontrollierter Push; bei geänderten Installationspfaden ggf. Git-Hooks nach Gitea-Anleitung neu erzeugen.
  • Mail: Zustellung, IMAP-Zugriff, Queue, Rechte und Konfigurationstest von Postfix/Dovecot.
  • Datenbanken: relevante Tabellenzahlen, definierte fachliche Stichproben, Events/Routinen und Zeichensatz.
  • SELinux: Labels prüfen; restorecon nur passend zu den gewünschten Zielpfadregeln anwenden. Ein Umzug auf andere Pfade kann andere Labels erfordern.

Bei einem Teilfehler: Log und recovery-*.json lesen, Arbeitsdaten erhalten, Fehlerursache beheben und Restore kontrolliert wiederholen oder auf einen separaten Ausgangssnapshot zurückgehen. Angehaltene Anwendungen bleiben für diese Prüfung gestoppt. Bereits gestartete Dienste bei einem Fehler im Wiederanlauf müssen gesondert kontrolliert werden. Es gibt keinen automatischen Datenbank-/Datei-Rollback.

Alte Sicherungen

v1-Split-Archive haben weder manifestgebundene Prüfsummen noch einen verlässlichen Abschlussmarker. Sie werden nur mit --legacy-unverified --extract-only geöffnet. Der Parser akzeptiert die bisherigen datierten Dateinamen und Komponentenwurzeln; jeder Archivinhalt wird geprüft und separat entpackt. Vollständigkeit und ursprünglicher Inhalt lassen sich damit nicht nachträglich beweisen.

Nur die Dateien eines alten Laufs in einen eigenen Ordner kopieren. Alte DB-Dumps liegen gemeinsam unter db/, Gitea unter files/gitea-data, Mail-Homes ggf. gesammelt unter files/mail-home. Nach Prüfung manuell in vorbereitete Testziele kopieren und DB-Dumps mit einem passenden Client importieren. Alte monolithische Formate vor den Split-Archiven unterstützt dieser Entpackmodus nicht. Alte Sicherungen erst nach einer erfolgreichen neuen Offsite-Sicherung und echten Wiederherstellungsprobe freigeben.

Automatisiertes Transferpaket

Ergänzend zum manuellen Installer gibt es ein selbstentpackendes .run-Paket mit integrierter Payload-Prüfsumme und separater SHA-256-Datei. Es wird aus einer expliziten Dateiliste gebaut; echte Zugangsdaten, Git-Historie und Sicherungsdaten sind ausgeschlossen. Anleitung: UPDATE_ANLEITUNG.md.

update.sh erstellt einen privaten Migrationsordner und eine Kandidatenkonfiguration. Der erste Check nutzt geschützte Kopien der Zugangsdaten. Installation und Abnahmebackup laufen dann unter einer gemeinsamen, von Kindprozessen überprüften Dateisperre. Der Starter übergibt den langen Ablauf an eine systemd-Unit; das Ergebnis bleibt im Migrationsordner erhalten. Ein kombinierter Rollback stellt Paketdateien und die vorherige Hauptkonfiguration wieder her.

Die Übergabe nutzt systemd-run --no-block mit Type=oneshot: Der Starter wartet nur auf die Annahme des Auftrags, gibt danach zuerst die Backup-Sperre und dann die Update-Sperre frei. Der Worker erwirbt beide selbst und darf nur mit einem weiterhin als QUEUED freigegebenen Migrationsstand beginnen. Bei einer fehlgeschlagenen Übergabe wird diese Freigabe unter gehaltener Sperre entzogen. Der Worker richtet Fehlerprotokoll und EXIT-Trap vor dem maximal 60-sekündigen Warten auf die Update-Sperre ein. Erst SUCCESS belegt das Gesamtresultat. Das behebt das gegenseitige Warten in den früheren Paketen: Ohne --no-block wartete der Starter auf den oneshot-Abschluss, während der Worker auf seine Sperre wartete. Ursache, Diagnose und Wiederanlauf beschreibt die Update-Anleitung.

Der Abnahmelauf nutzt app-backup.sh --no-retention: keinerlei lokale oder entfernte Löschung alter Sicherungssätze. Nach Upload/Rücklesevergleich prüft zusätzlich app-restore.sh --remote-run ... --verify-only den erneut heruntergeladenen Satz. Erst danach wird der vorhandene Backup-Timer aktiviert. Remote-Retention bleibt nach dieser Migration bewusst aus, bis die fachliche Restore-Abnahme erfolgt ist.

Direkt erkennbare Nextcloud-systemd-Writer werden übernommen. Bei klassischen Cronjobs fragt das Paket nach einer vorübergehenden Pause des gesamten Cron-Dienstes; dies kann andere fällige Cronjobs betreffen und erfolgt deshalb nicht stillschweigend. Nach dem Writer-Stopp wartet die Sicherung auf noch laufende direkte Nextcloud- cron.php-/occ-Prozesse (maximal WRITER_DRAIN_TIMEOUT, Default 300 Sekunden). Nextcloud dokumentiert systemd-Timer als Alternative zu crontab: Nextcloud Hintergrundjobs.

Installation, Update und Rückweg

Die ausführbare Schrittfolge steht in README: bestehende Installation aktualisieren.

Der Installer prüft Shell-/Python-Syntax, wartet nicht auf laufende Sicherungen, sondern lehnt ein Update bei gehaltener Sperre oder aktivem Backup-Service ab. Vor Änderungen werden ersetzte Dateien samt Inventar unter /var/backups/app-backup-update-XXXXXXXX gesichert. Neue Dateien werden über temporäre Geschwisterdateien installiert und atomar umbenannt. Das Gesamtpaket ist keine atomare Dateisystemtransaktion; während des Austauschs wird die gemeinsame Sperre gehalten und der Timer angehalten. Bei einem Teilfehler bleibt er gestoppt; das Rollback-Skript stellt das vorherige Inventar wieder her.

Pfad Updateverhalten
/usr/local/sbin/app-backup.sh, app-restore.sh Ersetzen, alte Version im Rollback-Paket
/usr/local/lib/app-backup/ Gemeinsame Bibliothek und Python-Prüfer installieren
/etc/app-backup/app-backup.conf Behalten; neue Vorlage als .conf.dist
/etc/app-backup/*.cnf Bestehende Zugangsdaten behalten; ausschließlich .example installieren
/etc/systemd/system/app-backup.service Ersetzen; vorhandene systemd-Drop-ins bleiben bestehen und müssen geprüft werden
/etc/systemd/system/app-backup.timer Bestehenden Zeitplan behalten; Vorlage als .timer.dist
/etc/logrotate.d/app-backup Alte Rotationsregel durch Hinweis auf Laufprotokollbereinigung ersetzen
/usr/local/share/doc/app-backup/ README und diese Dokumentation installieren

Der Installer setzt den Timer bei einer Neuinstallation nicht automatisch in Betrieb. --enable-timer ist optional für bereits vorbereitete Installationen. Ein zuvor aktiver Timer wird nach einem erfolgreichen gewöhnlichen Update wieder gestartet; beim v1→v2-Wechsel vorher ausdrücklich stoppen, Optionen abgleichen und neu testen. Durch Persistent=true kann ein verpasster Termin beim Wiedereinschalten unmittelbar nachgeholt werden.

Das Rollback-Paket enthält eine geschützte Kopie der Hauptkonfiguration als Referenz. rollback.sh verändert die aktuell erhaltene Hauptkonfiguration nicht automatisch. Es setzt ersetzte Paketdateien zurück und entfernt Dateien, die vor dem Update nicht vorhanden waren. Selbst vorgenommene Config-Änderungen und Backup-/Restore-Daten bleiben separate Entscheidungen. Mit einem alten defekten Restore ist der Rückweg zur alten Software keine Verbesserung der Datenrettung.

Zugangsdaten aus alten Commits

Die Entfernung der drei DB-Dateien aus dem aktuellen Baum löscht deren Historie nicht. Betroffene DB-Accounts und Passwörter am Server identifizieren, Passwörter wechseln, die aktiven CNF-Dateien und gegebenenfalls weitere berechtigte Anwendungen anpassen und einen vollständigen Dump testen. Keine Werte in Issues, Chat, Logs oder neue Commits kopieren. Den Gitea-Repositoryzugriff und vorhandene Klone prüfen. Eine koordinierte Historienbereinigung wäre ein eigener Eingriff mit Auswirkungen auf alle Klone; sie ersetzt keine Passwortrotation und ist nicht Teil dieses Updates.

Prüfung und Abnahme

Reproduzierbar mit tests/Dockerfile und tests/run.sh. Der Container bekommt das Repository nur lesbar und benötigt während der Tests kein Netzwerk. Die MariaDB läuft ohne TCP-Port in einem temporären Verzeichnis. systemd/occ werden simuliert; alle eigentlichen Archive, Dateikopien, Dumps/Imports und Crypt-Operationen sind real.

Verifikation am 10.09.2026: 59 Testfälle erfolgreich — 58 im vollständigen Durchlauf (524,6 Sekunden), dazu der ergänzte Test für zusätzliche Marker-Zeilenumbrüche. Die vier betroffenen Markertests und der echte Crypt-Upload mit Remote-Restore wurden nach der Marker-Korrektur nochmals gezielt erfolgreich ausgeführt. Shell-Syntax und ShellCheck ohne Befund. Testumgebung: Debian 13.6, MariaDB 11.8.6, rclone 1.60.1-DEV (Distributionspaket), ShellCheck 0.10.0. Diese Versionsangaben beschreiben die Testumgebung, keine Empfehlung für die Produktivversion.

Die Regressionstests für RCLONE_SIZE_ONLY und zusätzliche Marker-Zeilenumbrüche scheiterten vor den jeweiligen Korrekturen mit einem fälschlich erfolgreichen Backup und bestanden danach. Upload-/Markerfehler werden an den Befehlsgrenzen injiziert, während Crypt-Übertragung und Inhaltsvergleich real bleiben. Die Tests bilden keine OneDrive-API nach; das tatsächliche HTTP-409-Wiederholungsverhalten ist durch den Betreiberlauf und den rclone-1.74.3-Quellcode separat belegt.

Geprüfte Fälle umfassen:

  • Endgültiger Upload-Fehler trotz bereits übertragener Bytes: vollständiger lokaler Satz, vorheriger Erfolgsstatus und alte lokale/entfernte Retention-Kandidaten bleiben erhalten.
  • Veränderte Remote-Datei gleicher Größe, Marker-Schreibfehler, abweichender Marker-Inhalt und zusätzliche Zeilenumbrüche verhindern den lokalen Upload-Erfolg und die Retention.
  • Nicht unterstützte rclone-Umgebungsoptionen werden vor Remote-Zugriff und Writer-Stopp abgewiesen; unterstützte exportierte Einstellungen bleiben nutzbar.
  • Periodische NOTICE-Statistiken bei gedrosseltem echten Crypt-Upload, erfolgreicher Rückleseprüfung und Remote-Restore; die Statistik verändert den maschinell gelesenen Abschlussmarker nicht.
  • Fremde Startversuche während realer rsync-Kopien werden durch das systemd-Testmodell übersprungen; zuvor inaktive Writer bleiben nach dem Lauf inaktiv.
  • Aktive sowie zwischenzeitlich gestartete und wieder gestoppte Writer verhindern die Veröffentlichung eines vollständigen Satzes.
  • Nicht geladene Startsperre, Erhalt vorhandener Maskierungen und fehlgeschlagene Sperrfreigabe mit erhaltener Wiederanlaufdatei.
  • Bei teilweise ausgeführtem Restore bleiben eigene Startsperren erhalten. systemd-analyze prüft die reale Condition-Auswertung und Unit-Syntax separat, ohne einen Dienst zu starten.
  • TERM an die gesamte simulierte Unit-Prozessgruppe während blockierter Kopie beziehungsweise blockiertem Upload: zeitnahes Fehlerergebnis, Dienstwiederaufnahme, freigegebene Startsperren, erhaltenes Protokoll und gestoppter Backup-Timer.
  • Verweigerter rsync-Quellzugriff bricht das Update vor Installation und Dienst-Stopp ab.
  • Verweigerte Verzeichnisattribute werden vor Wartungsmodus erkannt; der private Prüfbereich wird entfernt.
  • Attributprobe kopiert keine Kindobjekte; rsync erbt bei Prüfung, Backup und Restore keine Update-/Backup-Sperrdeskriptoren.
  • Fehlendes globales RELOAD bei eingeschränktem Konto: Vorprüfungsabbruch ohne Installation/Writer-Stopp, anschließend erfolgreicher Paketlauf nach gezieltem Grant. Aktive verschachtelte MariaDB-Rollen werden anerkannt, inaktive Rollen abgewiesen.
  • Fehlender Zugriff auf MariaDB-Routinen-Metadaten vor Wartungsmodus erkannt; nach gezielter Berechtigung tatsächlicher Dump mit gespeicherter Prozedur geprüft.
  • Fehlender Mailstore ohne Live-Änderung, explizite Pfadkorrektur, Homes-only-Update samt tatsächlichem Maildatei-Restore und Ablehnung unvollständiger Home-Konfigurationen.
  • Shell-Syntax und ShellCheck der Paketdateien.
  • MyISAM-Dump und tatsächlicher SQL-Import samt Dateiwiederherstellung.
  • gzip/zstd, korrekte Excludes, vorhandener Wartungsmodus und inaktive Dienste.
  • Lokaler Crypt-Upload mit vollständigem Rücklesen und Restore aus diesem Remote.
  • Fehler bei Dump, rsync, Kompression, Diensten und Remote-Rückleseprüfung.
  • Fehlende/beschädigte Archive, Pfadtraversal, Link-Pivots, unzulässige Tar-Dateitypen.
  • Gemeinsame Sperre, TERM-Abbruch, Prüflauf ohne falsche Erfolgsmeldung.
  • Selektiver Restore mit Löschung und Schutz ausgeschlossener Nextcloud-Daten.
  • Lokale/Remote-Retention mit Mindestanzahl und Erhalt alter/unvollständiger Läufe.
  • Paketupdate mit Erhalt von Config/Zeitplan und ausführbarem Rollback.
  • Selbstentpackendes Transferpaket mit erfolgreichem Komplettlauf und kombiniertem Konfigurations-/Paket-Rollback.
  • Abbruch vor Änderungen bei Vorprüfungsfehlern, gestoppter Timer bei fehlgeschlagenem Abnahmebackup, Ablehnung beschädigter Pakete.
  • Übergabe an einen vom Starter unabhängigen Prozess: Das systemd-run-Testmodell wartet bei Type=oneshot ohne --no-block auf das Worker-Ende. Der Regressionstest scheiterte am bisherigen gegenseitigen Sperrwarten und besteht nach dem Fix.
  • Abgewiesene systemd-Übergabe, zurückgezogene Freigabe bei bereits eingereihtem Auftrag und persistente Fehlerprotokolle bei Sperr-Timeout; jeweils ohne Installationsänderung oder Timer-Stopp.
  • Ausdrückliche Cron-Policy und Writer-Wartezeit/Timeout.

Technischer Paketlauf auf Gemini bestätigt: Das vom Betreiber am 10.09.2026 übermittelte Protokoll bestätigt für appbackup_2026-09-10_13-30-17_ff95c1ac alle drei DB-Dumps, die durch Startsperren geschützte Kopie unter SELinux Enforcing, Dienstwiederaufnahme, OneDrive-Upload, vollständiges Rücklesen und die separate Remote-Restore-Prüfung von 14 Archiven. Der Installer meldete anschließend SUCCESS und einen aktiven Backup-Timer. Die frühere Abfrage von result.txt mit RUNNING lag vor diesem Abschluss. Der alte Lauf appbackup_2026-09-10_13-12-34_43314337 mit zwischenzeitlichem Writer-Neustart wird dadurch nicht nachträglich als konsistent bestätigt.

Weiter offen: Eine fachliche Wiederherstellung mit startenden Anwendungen auf einem separaten Testsystem, die vollständige Writer-/Pfadabdeckung sowie die Bewertung von Laufzeit und Speicherbedarf. --verify-only prüft den heruntergeladenen Sicherungssatz, verändert aber keine Anwendungen und ersetzt diese Wiederherstellungsprobe nicht. Der technische Paketlauf bestätigt auch nicht jede mögliche SELinux-/ACL-Konstellation. Die Entwicklungstests verändern keinen Produktivserver.