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2026-08-04 11:25:22 +02:00
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commit 82584473e8
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+31 -31
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@@ -10,12 +10,12 @@ Transportadressen. Fehlt die Datei
%ProgramData%\BizTalkCheckmkPulse\data\endpoints.xml
```
wird sie im ersten erfolgreichen Lauf erzeugt. Danach erfolgt der vollstaendige
wird sie im ersten erfolgreichen Lauf erzeugt. Danach erfolgt der vollständige
Abgleich alle `EndpointDiscoveryIntervalHours` (Default: 168 Stunden). Ein
Fehler beim Abgleich ersetzt keinen letzten gueltigen Katalog. Checkmk meldet
den ueberfaelligen/fehlgeschlagenen Abgleich trotzdem als `UNKNOWN`.
Fehler beim Abgleich ersetzt keinen letzten gültigen Katalog. Checkmk meldet
den überfälligen/fehlgeschlagenen Abgleich trotzdem als `UNKNOWN`.
Unabhaengig vom Wochenabgleich wird bei jedem Minutenlauf gegen den aktuellen
Unabhängig vom Wochenabgleich wird bei jedem Minutenlauf gegen den aktuellen
BizTalk-Runtimezustand gefiltert:
- Receive Location nur bei `IsDisabled=false`
@@ -23,28 +23,28 @@ BizTalk-Runtimezustand gefiltert:
- dynamischer Send Port nie als statisches Ziel
Damit wird ein inzwischen gestopptes/deaktiviertes Artefakt sofort nicht mehr
geprueft. Neue Artefakte werden spaetestens beim naechsten Wochenabgleich
geprüft. Neue Artefakte werden spätestens beim nächsten Wochenabgleich
aufgenommen.
## Laufzeitbudget
Die Socket-Probes werden nach Protokoll, Host und Port dedupliziert und mit
maximal `EndpointProbeMaxConcurrency=16` parallelen Verbindungen ausgefuehrt.
Bei `EndpointProbeTimeoutMilliseconds=3000` benoetigen 70 vollstaendig
maximal `EndpointProbeMaxConcurrency=16` parallelen Verbindungen ausgeführt.
Bei `EndpointProbeTimeoutMilliseconds=3000` benötigen 70 vollständig
timeoutende eindeutige Ziele theoretisch etwa 15 Sekunden. Die Standardgrenze
`EndpointMaxCount=100` begrenzt diesen Anteil eines Providerlaufs auf etwa
21 Sekunden. Nicht pruefbare aktive BizTalk-Artefakte zaehlen nicht gegen diese
21 Sekunden. Nicht prüfbare aktive BizTalk-Artefakte zählen nicht gegen diese
Grenze; sie werden separat als `unsupported` gemeldet.
Checkmk selbst wartet nicht auf diese Verbindungen, sondern liest nur den
zuletzt atomar geschriebenen Snapshot. Die reale ACC-Laufzeit ist nach dem
Update an `biztalk_endpoint_probe_duration_ms` sowie an `endpoint_probe_ms` und
`elapsed_ms` im Provider-Log zu kontrollieren. Der Scheduled Task verhindert
mit `IgnoreNew` ueberlappende Providerlaeufe.
mit `IgnoreNew` überlappende Providerläufe.
## Sicherheitsmodell
Der Katalog speichert nicht die vollstaendige BizTalk-Adresse. Persistiert
Der Katalog speichert nicht die vollständige BizTalk-Adresse. Persistiert
werden nur:
- Artefakttyp, Anwendung, Name und Transportrolle
@@ -53,16 +53,16 @@ werden nur:
- Host und Port
- `enabled` und `autoDiscovered`
URI-Benutzerinformationen, Kennwoerter, Pfade und Querystrings werden nicht
geschrieben. Der Katalog liegt im bereits ACL-geschuetzten `data`-Verzeichnis;
nur Provider und Administratoren duerfen ihn aendern. `LocalSystem` liest nur
URI-Benutzerinformationen, Kennwörter, Pfade und Querystrings werden nicht
geschrieben. Der Katalog liegt im bereits ACL-geschützten `data`-Verzeichnis;
nur Provider und Administratoren dürfen ihn ändern. `LocalSystem` liest nur
den separaten, validierten Checkmk-Snapshot.
## Manuelle Korrektur eines automatisch nicht aufloesbaren Endpoints
## Manuelle Korrektur eines automatisch nicht auflösbaren Endpoints
Vor einer manuellen Aenderung den Scheduled Task kurz stoppen und die Datei
sichern. Einen vorhandenen Eintrag auf den gewuenschten Host/Port korrigieren
und `autoDiscovered="false"` setzen. Der vorhandene `key` bleibt unveraendert:
Vor einer manuellen Änderung den Scheduled Task kurz stoppen und die Datei
sichern. Einen vorhandenen Eintrag auf den gewünschten Host/Port korrigieren
und `autoDiscovered="false"` setzen. Der vorhandene `key` bleibt unverändert:
```xml
<Endpoint
@@ -79,13 +79,13 @@ und `autoDiscovered="false"` setzen. Der vorhandene `key` bleibt unveraendert:
autoDiscovered="false" />
```
Manuelle Eintraege werden beim Wochenabgleich erhalten. Stimmen Artefakttyp
und `key` mit einem Send-/Receive-Artefakt ueberein, gilt weiterhin dessen
Started-/Enabled-Filter. Ein zusaetzliches, nicht an BizTalk gebundenes Ziel
Manuelle Einträge werden beim Wochenabgleich erhalten. Stimmen Artefakttyp
und `key` mit einem Send-/Receive-Artefakt überein, gilt weiterhin dessen
Started-/Enabled-Filter. Ein zusätzliches, nicht an BizTalk gebundenes Ziel
kann `artifactType="Manual"` verwenden; es wird bei `enabled="true"` immer
geprueft.
geprüft.
Nach dem Speichern Task wieder starten und pruefen:
Nach dem Speichern Task wieder starten und prüfen:
```powershell
Start-ScheduledTask -TaskName 'BizTalk Checkmk Pulse Provider'
@@ -93,22 +93,22 @@ Get-Content "$env:ProgramData\BizTalkCheckmkPulse\logs\*.log" -Tail 100
& "$env:ProgramFiles\BizTalkCheckmkPulse\BizTalkCheckmkPulse.exe" --consume
```
Ungueltiges XML, doppelte Keys, falsche Maschine/Umgebung, unbekannte
Protokolle, ungueltige Ports und uebergrosse Dateien werden verworfen. Der
Provider kann bei vollstaendig verfuegbarem BizTalk-Runtimezustand einen
ungueltigen rein automatisch erzeugten Katalog neu aufbauen. Deshalb muss ein
Ungültiges XML, doppelte Keys, falsche Maschine/Umgebung, unbekannte
Protokolle, ungültige Ports und übergroße Dateien werden verworfen. Der
Provider kann bei vollständig verfügbarem BizTalk-Runtimezustand einen
ungültigen rein automatisch erzeugten Katalog neu aufbauen. Deshalb muss ein
manueller Eintrag vor dem produktiven Einsatz gesichert und im Provider-Log
verifiziert werden.
## Protokollgrenzen
TCP-Connect ist fuer HTTP(S), SFTP, FTP, SMB/UNC, WCF und `net.tcp` der
passende nebenwirkungsfreie Netzwerktest. Er bestaetigt DNS, Routing,
TCP-Connect ist für HTTP(S), SFTP, FTP, SMB/UNC, WCF und `net.tcp` der
passende nebenwirkungsfreie Netzwerktest. Er bestätigt DNS, Routing,
Firewall und einen annehmenden TCP-Port, aber nicht die fachliche Antwort der
Zielanwendung.
UDP ist verbindungslos. Bei `udp://host:port` bestaetigt der Check nur DNS,
Route und erfolgreichen lokalen Datagrammversand. Fuer einen belastbaren
UDP-Dienstcheck waere ein adapter-/protokollspezifisches Request/Response-
UDP ist verbindungslos. Bei `udp://host:port` bestätigt der Check nur DNS,
Route und erfolgreichen lokalen Datagrammversand. Für einen belastbaren
UDP-Dienstcheck wäre ein adapter-/protokollspezifisches Request/Response-
Payload erforderlich; ein solches fachliches Paket wird bewusst nicht
erfunden.