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biztalk-checkmk-pulse/deployment/INSTALLATION.md
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3.6 KiB

Installation auf dem BizTalk-Server

  1. BizTalkCheckmkPulse-Setup.zip vollständig in ein lokales Verzeichnis entpacken.
  2. Setup.exe als lokaler Administrator starten und die UAC-Abfrage bestätigen.
  3. Das Collector-Konto im Format DOMAIN\Benutzer eingeben, zum Beispiel BEW\t231bizmon.
  4. Kennwort und Umgebung eingeben und Installieren / aktualisieren wählen.
  5. Im Aufgabenplaner den Task BizTalk Checkmk Pulse Provider und danach den Checkmk-Agent-Dump kontrollieren.

Bei einer bereits vorhandenen ACC-Installation ist dies ein Update. Der Installer erkennt die bestehende Umgebung, behält Endpoint-Katalog, Snapshot und Logs sowie vorhandene AppSettings bei und ergänzt neue Config-Keys aus dem Paket. Das BEW-Konto und sein aktuelles Kennwort müssen erneut eingegeben werden, weil der Scheduled Task mit den bestätigten Zugangsdaten neu registriert wird.

Die früheren unveränderten Endpoint-Defaults 12 parallele Probes und EndpointMaxCount=500 werden beim Update auf 16 beziehungsweise 100 migriert. Abweichende, bewusst konfigurierte Werte bleiben erhalten. EndpointMaxCount begrenzt nun eindeutige Socket-Ziele statt Artefakte; der neue Wert EndpointCatalogMaxEntries=1000 begrenzt separat die Kataloggröße.

Version 2.2.2 ergänzt IncludeEnvironmentInServiceName=false. Damit bleibt EnvironmentName=ACC als Umgebungsmetadatum erhalten, ohne die bestehenden Services von BizTalk ... in BizTalk ACC ... umzubenennen. Das beseitigt nach dem nächsten Agentenlauf das 2.2.1-Fehlerbild Item not found in monitoring data. Nur bei bewusst auf true gesetztem Opt-in ist anschließend eine Checkmk Service Discovery erforderlich.

Ab Version 2.2.3 vergleicht der Installer bei jedem Update die exakten Servicenamen der installierten und der vorbereiteten Version. Neue, entfernte oder umbenannte Services führen vor dem Stoppen des Tasks zu einem Sicherheitsstopp. Die Installation darf nur über die Checkbox Service-Rename ist beabsichtigt; Checkmk Service Discovery ist eingeplant fortgesetzt werden. Der Installer zeigt dabei die entfernten und neuen Namen an. Eine bloß geänderte Ausgabereihenfolge gilt nicht als Rename.

Beim korrigierenden Wechsel von 2.2.1 mit BizTalk ACC ... auf stabile BizTalk ...-Namen ist die Änderung beabsichtigt: Checkbox aktivieren und den Servicebestand danach per Discovery abgleichen. Sind in Checkmk bereits die unpräfixierten Services vorhanden, werden damit insbesondere eventuell vorhandene falsche BizTalk ACC ...-Services bereinigt.

Vor dem Stoppen des vorhandenen Tasks wird die neue Version separat getestet und ihr Checkmk-Servicevertrag mit der installierten Version verglichen. Bei normalen Servicekonten prüft der Installer außerdem Kennwort und Batch-Anmelderecht vor der Umschaltung. Der Task wird vor dem Dateitausch deaktiviert und sein Prozessende maximal zehn Sekunden abgewartet, damit keine laufende Provider-EXE überschrieben wird. Bei einem Fehler nach der Umschaltung versucht der Installer, vorherige Programmdateien, Wrapper und Task wiederherzustellen.

PowerShell wird für Installation, Update, Deinstallation und Laufzeit nicht benötigt. Das Kennwort wird direkt an die Windows-Aufgabenplanung übergeben und weder in einer Datei noch in einer Prozesskommandozeile abgelegt.

Der Installer vergibt keine AD-, BizTalk- oder SQL-Berechtigungen. Das Konto muss separat Mitglied der für die BizTalk-Gruppe konfigurierten Read-Only- Gruppe sein und lokal das Recht Log on as a batch job besitzen.

Bei einer Deinstallation bleiben Snapshot und Logs absichtlich unter %ProgramData%\BizTalkCheckmkPulse erhalten. Sie können nach der Betriebsfreigabe manuell entfernt werden.