# Migration auf eine neue Arch-Linux-Maschine Das Gitea-Repository reproduziert Programme, Units und Wartungslogik. Persönliche Hermes-Daten, Secrets, Signal-Geräteidentität und Modellgewichte werden separat übertragen. ## 1. Deployment installieren ```bash git clone ssh://git@GITEA/OWNER/hermes-arch-stack.git cd hermes-arch-stack ./install.sh --install-packages --install-hermes ``` ## 2. Hermes-Benutzerdaten übertragen Auf der alten Maschine Hermes und Gateway stoppen und ein verschlüsseltes Backup erstellen. Mindestens relevant sind: - `~/.hermes/config.yaml` - `~/.hermes/.env` - `~/.hermes/auth.json`, sofern vorhanden - Profile, Sessions, Memories, Skills und Cron-Daten unter `~/.hermes/` Der Upstream-Checkout `~/.hermes/hermes-agent/` muss nicht übertragen werden; er wird vom offiziellen Installer neu erzeugt. Ein unverschlüsseltes Archiv mit Secrets darf weder ins Repository noch auf einen ungeschützten Fileserver. Alternativ den jeweils aktuellen Hermes-Backup-/Import-Befehl verwenden und vorher dessen Hilfe prüfen: ```bash hermes backup --help hermes import --help ``` ## 3. Signal Entweder signal-cli auf dem neuen Rechner als neues verknüpftes Gerät anmelden oder das vollständige signal-cli-Datenverzeichnis verschlüsselt übertragen: ```text ~/.local/share/signal-cli/ ``` Dieses Verzeichnis enthält Zugangsdaten und ist wie ein Passwort zu behandeln. Es darf niemals committed werden. Anschließend Account und Port in `~/.config/hermes-stack-maintenance/signal-cli.env` sowie in `~/.hermes/.env` abgleichen. Eine kopierte Signal-Geräteidentität nicht auf beiden Maschinen gleichzeitig betreiben. Für Parallelbetrieb die neue Maschine als separates Gerät verknüpfen. ## 4. llama.cpp und Modell `llama-server` mit [LLAMA_INSTALL.md](LLAMA_INSTALL.md) installieren (CUDA-Build inklusive CLI und Benchmark) oder vorhandene Binary verwenden. Die GGUF-Datei und einen ggf. benötigten Vision-Projektor übertragen oder beim ersten Start über HF beziehen. Danach `~/.config/hermes-stack-maintenance/llama.env` anpassen. Für eine Workstation mit Desktop auf derselben GPU `desktop-64k` (64K, 4096 MiB Fit-Zielmarge) als Ausgangspunkt verwenden. Den optionalen lokalen Kompressionsserver über `compression.env` auf CPU konfigurieren und seine GGUF-Datei separat übertragen. Die vollständige Einrichtung und Abnahme steht unter [Desktop-Reserve und CPU-Kompression](RTX3080.md#desktop-reserve-und-cpu-kompression-seit-12102026). Auch die eigenen `~/.config/hermes-stack-maintenance/`-Dateien sichern und gezielt übertragen; lokale Pfade, Binary-Auswahl und Profil-Override auf der neuen Maschine prüfen. Keine vollständige systemd-Konfiguration blind kopieren. Modellgewichte gehören wegen Größe und Lizenz nicht in dieses Repository. Die RTX-3080-Profile sind für 10 GB VRAM und die bisherige CPU ausgelegt; auf anderer Hardware neu messen. `LLAMA_SERVER_BIN`, Modellpfad, Port und Alias zwischen Hermes und llama.cpp abgleichen. Der neue Rechner braucht seine eigenen NVIDIA-/Kernelpakete. Keine Binärkopie des alten CUDA-Builds erzwingen. ## 5. Aktivieren und prüfen ```bash hermes gateway install --force systemctl --user daemon-reload systemctl --user enable --now signal-cli.service llama-qwen.service # Nur nach Einrichtung der optionalen Kompression: systemctl --user enable --now llama-compression.service systemctl --user enable --now \ hermes-stack-hermes-update.timer \ hermes-stack-health.timer \ hermes-stack-signal-health.timer \ hermes-stack-signal-update-check.timer ~/.local/libexec/hermes-stack-doctor ``` Erst wenn der Doctor erfolgreich ist, die alte Maschine bzw. deren Signal-Gerät außer Betrieb nehmen.