58 lines
4.2 KiB
Markdown
58 lines
4.2 KiB
Markdown
# AI-Maintainer-Handoff
|
|
|
|
## Projekt und Sicherheitsziel
|
|
|
|
Das Repository enthält ein .NET-Framework-4.6.1-WinForms-Tool für kontrollierte BizTalk-2020-Wartungsoperationen. Änderungen müssen Dry-run, explizite Freigabe realer Aktionen, sichere Reihenfolgen und wiederherstellbare Installergrenzen erhalten. Die aktuelle Produktversion ist 2.2.1.
|
|
|
|
## Installerinvarianten
|
|
|
|
- Vor der ersten Mutation müssen Manifest, Länge, SHA-256 und Staging-Self-Test erfolgreich sein.
|
|
- Eine laufende installierte Anwendung blockiert Update und Deinstallation.
|
|
- Ein Update darf die aktive Vorversion erst nach erfolgreichem Staging verändern.
|
|
- Das Backup einer bestehenden Installation wird nur atomar per `Directory.Move` erzeugt. Bei dauerhaftem Fehler bleibt die Vorversion aktiv; es gibt keinen In-place-Kopierfallback.
|
|
- Nur eine Neuinstallation ohne bestehendes Ziel darf nach ausgeschöpften Move-Retries eine erneut SHA-256-geprüfte Kopie aktivieren.
|
|
- Nach jeder Aktivierungsart läuft der Self-Test erneut aus dem endgültigen Installationsziel.
|
|
- Sobald ein Zielverzeichnis teilweise angelegt sein kann, muss `activated=true` gesetzt sein, damit der Catch-Pfad es entfernt.
|
|
- Windows-Integration wird erst nach bestandenem Ziel-Self-Test verändert und bei Folgefehlern aus dem Snapshot restauriert.
|
|
- Diagnose-Logging darf das eigentliche Setup-Ergebnis nie ersetzen.
|
|
|
|
Die zentrale Implementierung liegt in `src/BizTalkPlatformManagementTool.Setup/InstallerEngine.cs`. Move-Retries sind auf acht Versuche und 19,75 Sekunden Wartezeit begrenzt. Die injizierbaren `directoryMover`- und `retryDelay`-Delegates existieren ausschließlich, damit Sperrpfade ohne echte Wartezeit portabel getestet werden können.
|
|
|
|
## Runtime- und Recovery-Invarianten
|
|
|
|
- Ein isolierter WMI-, Adapter- oder Servicefehler darf keine späteren unabhängigen Planschritte verhindern.
|
|
- Teilfehler werden vollständig pro Schritt persistiert; der Gesamtlauf bleibt sichtbar fehlgeschlagen und darf nicht als Erfolg ausgegeben werden.
|
|
- Vor jeder Mutation wird der aktuelle Zustand geprüft. Bereits erreichte Sollzustände werden ohne Methodenaufruf als `AlreadySatisfied` erfasst.
|
|
- Der Nachher-Snapshot wird unabhängig von Einzelfehlern versucht; sein Fehler gehört in denselben Ergebnisreport.
|
|
- Shutdown-Kategorien gelten global über alle Anwendungen: Receive Locations, Orchestrations, Send Ports, Host Instances.
|
|
- Restore-Kategorien gelten global über alle Anwendungen: Host Instances, Send Ports, Orchestrations, Receive Locations.
|
|
- Emergency Restore überschreibt niemals die Eingabe-`before.json`, erzeugt eine timestamp-basierte Kopie und stellt `ENTSSO` vor Host Instances sicher.
|
|
- Emergency Restore muss mit genau einer validen `before.json` funktionieren; Dateien eines vorherigen fehlgeschlagenen Laufs dürfen keine Voraussetzung sein.
|
|
- Ein älterer kompatibler Snapshot, insbesondere aus 2.1.3, darf nicht allein anhand seines `ToolVersion`-Werts abgelehnt werden.
|
|
- Der echte Emergency Restore erzeugt nach Möglichkeit automatisch einen timestamp-basierten Soll/Ist-Diff aus Recovery-Quelle und Nachher-Snapshot.
|
|
- Die zentrale best-effort Orchestrierung liegt in `OperationPlanExecutor`; die WMI-/Service-Zustandsprüfung bleibt im produktiven Runtime-Adapter.
|
|
|
|
## Versionierung
|
|
|
|
Bei einem Release sind mindestens diese Stellen konsistent zu ändern:
|
|
|
|
- `InstallerEngine.ProductVersion`
|
|
- Setup-Titel in `MainForm`
|
|
- beide `Properties/AssemblyInfo.cs`
|
|
- beide `app.manifest`
|
|
- `BizTalkOperationService.Version`
|
|
- `CHANGELOG.md`
|
|
|
|
## Verifikation
|
|
|
|
Portable Befehle:
|
|
|
|
```sh
|
|
msbuild BizTalkPlatformManagementTool.sln /t:Rebuild /p:Configuration=Release '/p:Platform=Any CPU' /m:1
|
|
mono tests/BizTalkPlatformManagementTool.Tests/bin/Release/BizTalkPlatformManagementTool.Tests.exe
|
|
mono src/BizTalkPlatformManagementTool/bin/Release/BizTalkPlatformManagementTool.exe --self-test
|
|
mono src/BizTalkPlatformManagementTool.Packager/bin/Release/BizTalkPlatformManagementTool.Packager.exe . Release
|
|
```
|
|
|
|
Nach der Paketierung müssen ZIP, Base64-TXT und SHA-256-Datei gegengeprüft werden. Die abschließende Freigabe braucht zusätzlich einen repräsentativen Windows-/ACC-Test von UAC, `Program Files`-ACL/EDR, Registry, Verknüpfungen, Update, Rollback und Deinstallation sowie BizTalk-Diagnose und Dry-run.
|