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app-backup/UPDATE_ANLEITUNG.md
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45 KiB

Automatisches Update-Paket

Update vom 25.09.2026: Laufzeit und Speicher im Mailbericht

Backup- und monatlicher Restore-Test-Mailbericht enden jetzt mit einer Übersicht über die gesamte Verarbeitungsdauer, belegten lokalen Platz für Arbeitsbereich, Archive, Staging, Restore, Restore-Test und Protokolle sowie freien Platz auf jedem betroffenen Datenträger. Die Messung erfolgt nach der Bereinigung; eine fehlgeschlagene Einzelmessung erscheint als „nicht verfügbar“. Die bisherigen Staging- und Archivgrößen vor der Bereinigung bleiben im Backup-Bericht erhalten. Der Report liest keine produktiven Quelldaten und ermittelt keinen belegten Cloud-Speicher.

Das .run-Paket wird wie im Abschnitt Übertragen und starten per SCP kopiert und installiert. Bestehende Mail-Einstellungen bleiben erhalten; neue Konfigurationswerte sind nicht nötig. Die Mail des Abnahmebackups enthält die neue Übersicht. Der Restore-Test erhält sie bei seinem nächsten Lauf.

Lokal bestanden ShellCheck, Syntaxprüfung und die vollständige isolierte Suite: 137 Tests, davon acht planmäßig übersprungen. Die Suite verwendet echte Archive, eine isolierte MariaDB und lokale rclone-Crypt-Ziele. Die produktive Installation und die Messwerte auf Gemini müssen nach dem Update anhand der Mail geprüft werden.

Update vom 21.09.2026: Speicherblockade auflösen

Das Paket enthält die unten beschriebenen Änderungen vom 16.09. und die neue Speicherstrategie aus SPEICHER.md. Bei Platznot darf die automatische Bereinigung jetzt bis auf SPACE_KEEP_LOCAL=1 bestätigte lokale Sicherung zurückgehen. Die normale Retention bleibt bei RETENTION_KEEP_LAST=3. Der neue Standard gilt auch ohne Ergänzung der bestehenden Konfiguration. Vor jeder Entfernung werden lokale Inhalte, Remote-Größen sowie Manifest und Abschlussmarker geprüft. Die OneDrive-Sicherung wird dabei nicht gelöscht.

Die Übertragungs- und Startbefehle im folgenden Abschnitt gelten auch für dieses Paket. Die Speicherbereinigung läuft bereits in der Paket-Vorprüfung. Es ist daher kein vorheriges manuelles Löschen nötig. Der Starter kann für die lokale Archivprüfung einige Zeit benötigen; das ausgegebene preflight.log zeigt den Fortschritt. Bei weiterem Platzmangel enthält es eine Bestandsliste und das verbleibende Defizit. Die Grenzen und das weitere Vorgehen stehen in SPEICHER.md.

Nach Installation lässt sich die Vorbereitung auch separat wiederholen:

sudo bash /usr/local/sbin/app-backup.sh --prepare-space
sudo bash /usr/local/sbin/app-backup.sh --check
df -h /var/backups/app-backup

--prepare-space löscht geeignete lokale Kopien nach den beschriebenen Prüfungen. Es stoppt keine Anwendungen und erzeugt kein neues Backup. Das eigentliche Update erstellt dagegen ein Abnahmebackup mit Anhalten der konfigurierten Writer. Ein Rollback stellt gelöschte lokale Kopien nicht wieder her; sie bleiben offsite. Die Abnahme auf Gemini steht bis zum neuen SUCCESS in result.txt aus.

Lokale Prüfung am 21.09.2026

Der Gesamtlauf bestand mit 131 Fällen (123 erfolgreich, acht planmäßig übersprungen; 993,3 Sekunden). Danach beziehungsweise ergänzend bestanden die zwölf abschließenden Speicher-/Retry-Tests, zwei zusätzliche Integrationsfälle für beschädigte Rückfallkopien und Signalabbrüche sowie alle drei Tests gegen echten Benutzer-systemd. Zusammen sind 132 unterschiedliche Tests erfolgreich abgedeckt. Fünf optionale Tests mit zusätzlichen Docker-Datenbankcontainern wurden bei dieser Änderung nicht erneut ausgeführt. Die Basissuite verwendet eine echte isolierte MariaDB und lokale rclone-Crypt-Ziele; produktive Dienste und Mailversand werden simuliert. ShellCheck, Shell-Syntax und git diff --check bestanden.

Geprüft sind insbesondere die Speicherblockade bei drei lokalen Kopien, sofortiger Bereinigungsstopp bei ausreichendem Platz, Erhalt der letzten geprüften und aller unbestätigten Kopien, unveränderte Offsite-Daten, beschädigte Manifeste/ Marker, begrenzte Wiederholungen, Signalabbrüche und Mount-/Recovery-Schutz. Paketinstallation, ai-rem-Einbindung und Rollback bestanden ebenfalls. Das ersetzt nicht die noch ausstehende Installation und Speicher-/Backup-Abnahme auf Gemini.

Ergänzung vom 18.10.2026: ai-rem-Updates beim Snapshot berücksichtigen

--enable-ai-rem berücksichtigt jetzt auch ai-rem-managed-update.timer und ai-rem-managed-update.service, sofern diese auf dem Host installiert sind. Beide werden vor den bisherigen ai-rem-Diensten gestoppt und nach dem Anwendungsstart wieder aufgenommen. Alte Hosts ohne Update-Timer bleiben unterstützt; wiederholte Installation erzeugt keine doppelten Stopps.

Die eigene ai-rem-Betriebsautomatisierung richtet die täglichen Updates und einen persistenten Modell-Cache ein, verwendet die konfigurierte LOCKFILE und ergänzt die Update-Units in der bestehenden Backup-Konfiguration. Die app-backup-Ergänzung ist zusätzlich für spätere Paketinstallationen notwendig, damit --enable-ai-rem die Stoppreihenfolge erhält. Die erfolgreiche Produktionsinstallation des ai-rem-Updaters ist am 18.10.2026 noch nicht bestätigt; der zuletzt geprüfte Dienst läuft auf 1.3.0 ohne Update-Timer.

Update vom 16.09.2026: Upload ohne Archiv-Rücklesen, ai-rem wieder aufnehmen

Der tägliche Lauf lädt Archive und Manifest über Crypt hoch und prüft anschließend Dateiexistenz und Größe mit rclone check --size-only. Der kleine COMPLETE-Marker wird zuletzt hochgeladen und weiterhin bytegenau bestätigt. Die Platzbereinigung verwendet ebenfalls nur Remote-Dateiexistenz und Größen. Lokale Archivprüfungen bleiben vollständig erhalten. Es gibt keinen täglichen Download der Archive.

Auch die Update-Abnahme endet nach erfolgreichem Backup und Remote-Dateiprüfung. Sie startet keinen Offsite-Restore mehr. SUCCESS in result.txt bestätigt daher Installation, Backup, Upload und Dateiprüfung; der separate Inhalts- und Wiederherstellungsnachweis entsteht beim monatlichen Restore-Test. Schäden mit unveränderter Dateigröße können erst beim Restore erkannt werden.

--enable-ai-rem ergänzt die auf Gemini geprüften Pfade /srv/ai-rem (einschließlich Daten, Compose-Datei und eigener Sicherungen) und /etc/ai-rem (einschließlich Environment-Datei). Vorhandene EXTRA_PATHS bleiben in ihrer Reihenfolge erhalten; neue Pfade werden als weitere extra-N angehängt. Wiederholte Aktivierung erzeugt keine zusätzlichen Einträge dieser Pfade.

Während der Kopie werden zuerst Healthcheck-, Backup- und Prune-Timer, danach ihre Services und ai-rem.service angehalten. So wird die eingebettete Datenbank bei beendetem Container kopiert. Vorher aktive Dienste starten nach der Kopie in umgekehrter Reihenfolge wieder. Fehlende Pfade oder Units brechen die Vorbereitung ab. Der Monatslauf prüft und entpackt auch diese Zusatzarchive; er startet keinen ai-rem-Anwendungscontainer und führt keinen fachlichen Datenbanktest für ai-rem aus. Die systemd-Units und Hilfsprogramme außerhalb dieser beiden Pfade müssen für eine Neuinstallation separat verfügbar sein.

Übertragen und starten

Nach dem Commit wird das Paket mit python3 tools/build-update-package.py aus dem sauberen Repository gebaut. Der Dateiname enthält die ersten zwölf Zeichen des Commits. In den folgenden Befehlen VERSION durch diesen Wert ersetzen; die bereitgestellte Datei liegt unter dist/.

Auf dem Arbeitsplatz:

cd /home/johannes/localdev/app-backup/dist
scp app-backup-update-VERSION.run app-backup-update-VERSION.run.sha256 \
    johannes@gemini.jr-it-services.de:~/

Auf Gemini im Wartungsfenster (Anwendungen werden während der Kopie angehalten):

ssh johannes@gemini.jr-it-services.de
cd ~
sha256sum -c app-backup-update-VERSION.run.sha256 &&
sudo bash app-backup-update-VERSION.run --enable-ai-rem --enable-restore-test

Ein vorheriger Rollback ist nicht erforderlich. Bestehende Zugangsdaten und Zeitpläne werden übernommen. --enable-restore-test stellt sicher, dass der Monatstest aktiv ist, und bereitet sein MariaDB-Testimage vor. Diese kleine lokale DB-Vorprüfung lädt keine Backup-Archive von OneDrive. Neue Timer laufen am ersten Tag des Monats um 06:00 Uhr plus bis zu 15 Minuten Verzögerung; vorhandene Timer behalten ihren Zeitplan. Persistent=true kann einen verpassten Monatstermin nachholen.

Der Auftrag läuft unabhängig von SSH. Verlauf und Ergebnis:

sudo journalctl -fu app-backup-upgrade.service --no-pager
# Strg+C beendet nur die Loganzeige.
# Den tatsächlichen Ergebnisordner aus der Starter-Ausgabe einsetzen:
sudo cat /var/backups/app-backup-upgrade-XXXXXXXX/result.txt
sudo systemctl list-timers app-backup.timer app-restore-test.timer --no-pager

Erst SUCCESS in der neuen result.txt bestätigt den Abschluss. Bei QUEUED oder RUNNING keinen zweiten Auftrag starten. Der abgenommene Lauf steht in uploaded-backup-run; ein neuer Restore-Erfolg wird beim Update nicht behauptet. Nach dem Monatstest stehen Ergebnis und letzte erfolgreiche Probe unter /var/backups/app-backup/restore-test/state.json und last-success.json.

Der fehlgeschlagene lokale Satz appbackup_2026-09-15_21-03-40_21b6efeb bleibt erhalten. Das Update veröffentlicht ihn nicht nachträglich und setzt seinen fehlenden UPLOADED-Nachweis nicht künstlich. Es erstellt einen neuen Lauf.

Historische Fehleranalysen bis 15.09.2026

Die folgenden Nachträge beschreiben den damaligen Ablauf einschließlich sofortiger Rücklese- und Restore-Abnahme. Für neue Installationen gilt der oben beschriebene Ablauf vom 16.09.; die damaligen Paketnamen sind keine aktuelle Installationsanweisung.

Nachtrag vom 15.09.2026: Healthcheck verdrängt Apache-Stop

Im Update mit Paket 3d16f33f24c0 wurde die alte Sicherung vom 12.09. um 14:29:24 MESZ im dritten Rückleseversuch vollständig bestätigt (16 Dateien, keine Unterschiede). Erst danach entfernte die Platzbereinigung ihre lokale Kopie. Die neue Installation und ihre Vorprüfung waren erfolgreich.

Der anschließende Abnahmelauf appbackup_2026-09-15_12-29-36_75975f52 brach bereits beim Anhalten der Writer ab: Um 14:29:56 stoppte das Backup httpd; um 14:30:00 meldete ai-rem-healthcheck.service einen fehlgeschlagenen öffentlichen Healthcheck und veranlasste einen Apache-Reload. Dieser verdrängte den laufenden Stop-Auftrag (Job for httpd.service canceled). Ein neues Backup oder dessen Restore-Test wurde in diesem Lauf noch nicht fertiggestellt. Die Fehlerbereinigung schaltete den Nextcloud-Wartungsmodus aus und startete Apache und Cron wieder. Backup- und Restore-Test-Timer blieben wegen der fehlenden Abnahme gestoppt.

Die Korrektur schützt jeden Writer-Stop mit systemctl stop UNIT --job-mode=replace-irreversibly. Die vorhandene ConditionPathExists verhindert Starts während der Kopie, schützt aber allein keinen noch laufenden Stop-Auftrag gegen einen Reload. Der zusätzliche Jobmodus verhindert dessen Verdrängung, solange der Stop läuft. Er setzt keine dauerhafte Maskierung, ändert keine Stop-Zeitlimits und verhindert den normalen Wiederanlauf nach Freigabe der Startsperren nicht. Ein explizites systemctl cancel oder ein echter Stopfehler bleibt ein Abbruchgrund. Siehe die systemd-Dokumentation zum Jobmodus.

Ein Regressionstest gegen echten Benutzer-systemd reproduziert den alten Reload-Konflikt trotz gesetzter Startbedingung und prüft den korrigierten Stop gegen Reload und Start. Die Container-Tests prüfen weiterhin die Wiederaufnahme nach Stopfehlern und die Konsistenzsperren während der Kopie.

Lokale Verifikation am 15.09.2026: 119 Fälle im Container-Standardlauf, davon 111 erfolgreich und acht planmäßig übersprungen (fünf separate Docker-Integrationstests und drei Benutzer-systemd-Tests); Laufzeit 906,3 Sekunden. Die drei Benutzer-systemd-Tests bestanden separat und prüfen auch den inaktiven Dienstzustand nach dem geschützten Stop. ShellCheck und Shell-Syntaxprüfung bestanden. Die Serverabnahme dieser Korrektur steht noch aus.

Das neue Paket wie unten per SCP übertragen und normal starten; ein vorheriger Rollback ist nicht erforderlich. Der Healthcheck muss für diese Korrektur nicht dauerhaft abgeschaltet werden. Der Installer erstellt erneut ein Abnahmebackup und führt den vollständigen Restore-Test aus. Erst SUCCESS in seiner neuen result.txt bestätigt den Abschluss und die Timer-Aktivierung. Diese Korrektur betrifft den Dienststopp; die ursprüngliche OneDrive-Ursache bleibt ungeklärt.

Nachtrag vom 15.09.2026: Restore-Abnahme nach erfolgreichem Backup

Das Paket 4f220dbc6447 bestand auf Gemini das neue Backup einschließlich vollständiger Remote-Rückleseprüfung. Danach scheiterte der separate Restore-Test bei nextcloud-data mit Command failed: bash; seine Bereinigung war erfolgreich. Die erste Korrektur erfasste diesen eigenen Downloadpfad noch nicht.

Das aktuelle Paket begrenzt und wiederholt auch die Restore-Test-Downloads. Es meldet die genaue Komponente/Phase, Exit-Code, empfangene Bytes und sichere Fehlerklassen. Angefangene Downloads werden vor Wiederholung auf null gekürzt. Details und Grenzen stehen in RESTORE_TEST.md.

Bei diesem Updatefehler bleibt das erfolgreich erstellte Backup erhalten, das Paket ist installiert, Backup- und Restore-Test-Timer bleiben jedoch gestoppt. Das korrigierte Paket wie unten per SCP übertragen und im Wartungsfenster normal starten. Es erstellt ein neues Abnahmebackup und prüft dieses vollständig. Ein bereits aktivierter Restore-Test benötigt keine weitere Aktivierungsoption. Erst SUCCESS in der neuen result.txt bestätigt die gesamte Update-Abnahme und die Timer-Aktivierung; die alte Fehlerdatei bleibt ein historischer Nachweis. Rollback ist für die erneute Paketinstallation nicht erforderlich.

Korrektur vom 15.09.2026: hängende Rückleseprüfung

Das aktuelle Paket ergänzt drei vollständige Rückleseversuche mit eigenen Zeitlimits und Dateiergebnissen. Bestehende Konfigurationen erhalten die neuen Defaults automatisch; RCLONE_TIMEOUT="1h" für sonstige rclone-Aufrufe wird dabei nicht umgeschrieben. Analyse, Grenzwerte und Prüfung des fehlgeschlagenen Satzes stehen in REMOTE_READBACK.md.

Das Paket wie unten beschrieben im Wartungsfenster starten. Ein bereits aktivierter monatlicher Restore-Test bleibt aktiv und wird bei der Abnahme ausgeführt. Für diese Korrektur ist --enable-restore-test nicht zusätzlich nötig. Erst SUCCESS in result.txt bestätigt die gesamte Abnahme. Der fehlgeschlagene Satz vom 15.09. wird durch die Installation nicht nachträglich veröffentlicht.

Neu: monatlicher Restore-Test

Das Paket enthält jetzt den automatischen vollständigen Offsite-Restore-Test. Wegen des knappen Speichers arbeitet er Komponenten einzeln ab und entfernt jeweils Archiv, entpackte Daten und Test-DB. Auch Fehler- und Abbruchpfade besitzen eine Bereinigung. Es bleiben nur kleine, begrenzte Betriebsnachweise.

Mit --enable-restore-test übernimmt der Installer die MariaDB-Vorbereitung: Produktionsserie lesen, passendes lokales Image wiederverwenden oder laden und einen isolierten Probeimport einschließlich Bereinigung ausführen. Manuelles docker pull ist auf Gemini nicht mehr erforderlich. Die Option aktiviert zugleich das adaptive Arbeitsbudget; Details: RESTORE_TEST.md. Nach erfolgreichem Backup mit Remote-Dateiprüfung aktiviert der Worker Monatstimer und Boot-Bereinigung. Der vollständige Offsite-Restore folgt beim Monatstermin.

Vor der Vorprüfung werden erkannte Überreste fehlgeschlagener Backups bereinigt und der nächste Snapshot geplant. Reicht der Platz nicht, werden geeignete ältere lokale Kopien nach lokaler Inhaltsprüfung und Remote-Datei-/Größenprüfung entfernt; die neuesten RETENTION_KEEP_LAST bleiben geschützt. Diese Platzbereinigung gilt auch während einer Update-Abnahme ohne reguläre Retention. Sie wird nicht durch Paketrollback rückgängig gemacht; entfernte vollständige lokale Sätze bleiben offsite verfügbar. SPEICHER.md dokumentiert Grenzen und den Gemini-Fehlerfall. Bestehende Konfigurationen ohne ENABLE_RESTORE_TEST bleiben deaktiviert. Bestehende Restore-Test-Zeitpläne werden erhalten; neue Vorlagen liegen als .dist daneben. Bei einem Paketrollback werden die Test-Timer/-Bereinigungs-Units vor dem Zurückspielen deaktiviert und die vorherigen Dateien wiederhergestellt. Den gewünschten Zeitplan danach anhand des zurückgespielten Paketstands prüfen.

Paket starten

Für Gemini zuerst MAIL_HOSTNAME="gemini.jr-it-services.de" in der aktiven Konfiguration setzen: Mailberichte nach dem Update.

Auf dem Arbeitsplatz die gelieferte .run-Datei und ihre .sha256-Datei per SCP auf den Server übertragen. Auf dem Server im selben Verzeichnis prüfen/starten:

sha256sum -c app-backup-update-VERSION.run.sha256
sudo bash app-backup-update-VERSION.run --enable-ai-rem --enable-restore-test

VERSION durch den tatsächlichen Dateinamen ersetzen. Ein Git-Checkout auf dem Server ist nicht erforderlich. Der Installer benötigt die vorhandene Konfiguration /etc/app-backup/app-backup.conf und die bisherigen aktiven Zugangsdaten.

Der Start ist die Freigabe für das Update einschließlich eines vollständigen Backups mit zeitweiliger Unterbrechung der konfigurierten Anwendungen.

Was automatisch passiert

Nach dem erfolgreichen Gemini-Lauf wurden Fortschrittsmeldungen, eine Prüfung exportierter rclone-Optionen und der bytegenaue Vergleich des Abschlussmarkers ergänzt. Für diese Härtung das aktuelle Paket im vereinbarten Wartungsfenster über denselben Installer installieren; die bestehenden Zugangsdaten und der Zeitplan bleiben erhalten. Der Installer führt erneut ein vollständiges Abnahmebackup durch. Die technische Abnahme des bisherigen Satzes bleibt gültig; der einmalige, überwundene HTTP-409 allein erfordert keinen Neustart.

Falls die neue Vorprüfung Unsupported rclone environment override meldet, die genannte Einstellung in Shell oder systemd-Umgebung prüfen und entfernen beziehungsweise in eine unterstützte Backup-Einstellung überführen. Keine Optionswerte oder Zugangsdaten ins Protokoll kopieren. Globale rclone-Filter und RCLONE_SIZE_ONLY können Sicherungsumfang beziehungsweise Inhaltsprüfung abschwächen und sind im Backup-Prozess nicht unterstützt.

  1. Paketinhalt per SHA-256 prüfen und geschützt unter /var/tmp entpacken.
  2. Bestehende Einstellungen nach /var/backups/app-backup-upgrade-XXXXXXXX sichern.
  3. Aktuelle Pfade und Einstellungen übernehmen; sichere Betriebsoptionen ergänzen.
  4. Vorhandene Webdienste und direkt erkennbare Nextcloud-systemd-Writer zuordnen.
  5. Crypt-Konfiguration, DB-Dateien, globales DB-Recht RELOAD und bei MariaDB Zugriff auf Routinen-Metadaten prüfen; vorhandene Schlüssel/Passwörter erhalten. Keine automatischen DB-Grants.
  6. Sichere Platzbereinigung und Bedarfsplanung unter gemeinsamer Sperre ausführen, dann Vorprüfung mit geschützten Kopien durchführen. rsync prüft außerdem den Zugriff auf Quellverzeichnisse und deren Attribute in einem privaten temporären Prüfbereich, ohne Datei-Inhalte zu kopieren. Bei Fehlern bleibt das installierte Paket samt Anwendungskonfiguration und Timer unverändert.
  7. Einen von SSH unabhängigen systemd-Auftrag app-backup-upgrade.service mit --no-block einreihen und die Sperren an ihn übergeben.
  8. Backup-Timer stoppen, Paket mit Rollback-Inventar installieren, Konfiguration atomar übernehmen und Rechte der aktiven root-eigenen Zugangsdaten korrigieren.
  9. Vollständiges Backup ohne reguläre lokale/Remote-Altersretention durchführen. Platzbereinigung bleibt erlaubt. Upload mit anschließender Dateiexistenz-/ Größenprüfung und Bestätigung des Abschlussmarkers; keine Archivdownloads.
  10. Erst bei Erfolg den Backup-Timer aktivieren und das Ergebnis protokollieren.

Es findet kein Import in produktive Anwendungen oder Datenbanken statt. Der Update-Prüflauf bestätigt den Upload. Entpacken und DB-Import werden separat beim Monatslauf geprüft; ein fachlicher Anwendungstest bleibt zusätzlich erforderlich.

Verlauf und Ergebnis

sudo journalctl -fu app-backup-upgrade.service --no-pager

Der Starter nennt außerdem den konkreten Ergebnisordner:

sudo cat /var/backups/app-backup-upgrade-XXXXXXXX/result.txt
sudo less /var/backups/app-backup-upgrade-XXXXXXXX/update.log

Erwartet wird SUCCESS. Bei QUEUED oder RUNNING nicht parallel erneut starten. QUEUED bedeutet, dass der Auftrag zur Übergabe vorbereitet wurde und noch kein Worker den Start bestätigt hat. Ein erfolgreicher Starter bestätigt nur die Annahme durch systemd; Installation und Backup können anschließend noch scheitern. Nach Ende verschwindet die kurzlebige systemd-Unit durch --collect auch bei Fehlern. Unit ... could not be found ist daher kein Erfolgsnachweis und verhindert die Journalabfrage nicht. Log und Ergebnis bleiben erhalten. Diagnose ohne Pager:

sudo journalctl -u app-backup-upgrade.service -n 100 --no-pager -l
sudo systemctl status app-backup-upgrade.service --no-pager -l

Bleibt QUEUED stehen, zuerst das Journal prüfen: Ein Fehler noch vor dem Start des Bash-Workers (z. B. ein nicht ausführbarer Paketpfad) kann noch nicht in update.log oder result.txt durch den Worker protokolliert werden. Ein späterer Sperr-Timeout erscheint dagegen in beiden Dateien. Nicht allein auf den Exit-Code von systemd-run vertrauen. --foreground führt den Vorgang stattdessen im aktuellen Terminal aus und ist für Tests/Diagnose gedacht; dabei besteht keine Absicherung gegen SSH-Abbruch.

Gezielte Rückfragen und Grenzen

Mailberichte nach dem Update

Für den gewünschten Gemini-Hostnamen vor dem Paketstart die aktive Konfiguration mit sudoedit /etc/app-backup/app-backup.conf öffnen und folgende Zeile ergänzen beziehungsweise den vorhandenen Wert ersetzen:

MAIL_HOSTNAME="gemini.jr-it-services.de"

Danach Prüfsumme kontrollieren und das neue .run-Paket wie am Anfang der Anleitung beschrieben starten. Der Installer erhält diesen Wert und die Mail des Abnahmebackups zeigt bereits [app-backup] SUCCESS gemini.jr-it-services.de appbackup_2026-… sowie Host: gemini.jr-it-services.de im Nachrichtentext. Bei einem Fehler steht entsprechend FAIL im Betreff. Ohne Einstellung oder bei MAIL_HOSTNAME="" bleibt die automatische Ermittlung über socket.getfqdn() aktiv. Der Absender wird weiterhin ausschließlich durch MAIL_FROM beziehungsweise den bisherigen Standard app-backup@<System-FQDN> bestimmt. Systemhostname und Archivnamen werden nicht geändert. Nach Installation des neuen Codes genügt für spätere Anpassungen eine Konfigurationsänderung vor dem nächsten Lauf.

Das Paket stellt die ausführlichen Mailberichte wieder bereit. Vorhandene Werte für ENABLE_MAIL_REPORT, MAIL_TO, MAIL_FROM, MAIL_HOSTNAME, MAIL_SUBJECT_PREFIX und MAIL_INCLUDE_LOG_TAIL_LINES bleiben erhalten; sie müssen nicht neu eingegeben werden. Eine bislang deaktivierte Berichtsfunktion bleibt deaktiviert. Fehlende Absender-/Betreff-/Tail-Einstellungen erhalten die in README beschriebenen Defaults. Die neue Python-Berichtskomponente wird vom Installer samt Rollback installiert.

Beim Abnahmebackup entsteht eine Mail mit Laufzeit, Größen, Upload-Prüfstatus und Log-Auszug. Das Update ist erst mit SUCCESS in seiner result.txt nach der Remote-Dateiprüfung abgeschlossen. Fehlt die Mail, im Backup-Log nach mail report failed suchen und die lokale report_LAUF.eml, sendmail-Verfügbarkeit, MTA-Queue und Empfänger-/Aliaszustellung prüfen. Keine erneute Sicherung allein zum Testen der Mailzustellung starten. Die Entwicklungstests verwenden eine lokale MTA-Attrappe und versenden keine echten Nachrichten.

Quellen und Writer

  • Zentrales Mailverzeichnis fehlt, etwa /var/vmail: Der Installer fragt vor der Installation nach dem tatsächlichen absoluten Pfad. Alternativ lässt sich dieser mit --mail-dir /tatsaechliche/mailablage übergeben. Kein leeres Ersatzverzeichnis anlegen: Das würde fehlende Maildaten nur verdecken. Liegen alle Mailboxen in den angezeigten MAIL_HOME_DIRS, im Dialog homes wählen und die vollständige Abdeckung bestätigen. --mail-homes-only erteilt dieselbe ausdrückliche Bestätigung ohne Dialog. Dabei müssen die Home-Sicherung aktiviert und alle konfigurierten Homes vorhanden sein. Excludes und Dateisystemgrenzen gelten weiterhin; ausgeschlossene Verzeichnisse, verlinkte externe Mailablagen und weitere Mounts sind dadurch nicht abgedeckt. Postfix/Dovecot-Konfigurationen und Maildienst-Stopps bleiben aktiv. Bei unbekannter Mailablage abbrechen und zuerst die Mailserver-Konfiguration prüfen. Ein fehlender Pfad wird nie automatisch übersprungen.
  • Rclone-Datei nicht eindeutig: Pfad im Dialog oder mit --rclone-config FILE angeben. Eine user-eigene Datei wird in eine neue root-eigene Datei kopiert; die vom Benutzer verwendete Originaldatei bleibt unverändert.
  • Gitea bisher nicht konfiguriert: Aufnahme bestätigen oder bewusst --no-gitea setzen. Absolute explizite Pfade und der MySQL-DB-Name können aus app.ini übernommen werden. Mehrdeutige/relative Pfade müssen zuerst in der vorhandenen Backup-Konfiguration ergänzt werden; es werden keine geratenen Repository-Pfade eingetragen.
  • Nextcloud in crontab: Der Installer fragt, ob der gefundene Cron-Dienst während jeder Sicherung angehalten werden darf. Das betrifft auch andere Cronjobs; währenddessen fällige Jobs können ausfallen. Alternativ Nextcloud zuvor in einen eigenen systemd-Service/Timer übertragen. Bereits gestartete direkte cron.php-/occ-Prozesse werden nach dem Writer-Stopp abgewartet (Default 300 Sekunden), nicht blind beendet. Shell-Wrapper, externe Scheduler und nicht direkt erkennbare Writer müssen explizit berücksichtigt werden.
  • Fehlende Basispakete: Installation über dnf nach Rückfrage oder mit --install-deps. Keine automatische Aktualisierung von PHP, DB-Server oder rclone auf eine möglicherweise inkompatible Version.
  • Verschlüsselte rclone-Konfigurationsdatei: Die für rclone benötigte Entsperrung muss auch im systemd-Kontext verfügbar sein. Ohne verfügbare Entsperrung bricht die Prüfung ab, statt unsichtbar auf eine Passworteingabe zu warten. Der Installer legt keine neuen Crypt-Passwörter an und exportiert keine fremden Secret-Stores.
  • Früher eingecheckte DB-Passwörter: Passwortrotation bleibt separat, weil weitere Benutzer derselben Accounts nicht zuverlässig ermittelt werden können.

Optionen können kombiniert werden:

sudo bash app-backup-update-VERSION.run \
  --rclone-config /root/.config/rclone/rclone.conf \
  --enable-gitea --cron-services nextcloudcron.timer,nextcloudcron.service

Die Remote-Retention bleibt nach der Migration ausgeschaltet. Nach einem echten Test-Restore bei Bedarf bewusst wieder aktivieren. Bestehende Timer-Zeitpläne bleiben erhalten; beim Aktivieren kann Persistent=true einen Lauf nachholen.

Fehler und Rückweg

Startfehler nach genau 60 Sekunden bei älteren Paketen

Die Pakete 8e6c9a058fa9 und 56fbcdad74f4 enthielten einen Fehler in der systemd-Übergabe: Der Starter hielt die Update-Sperre und wartete synchron auf den Abschluss des Startauftrags einer Type=oneshot-Unit. Dieser Startauftrag endet erst mit dem Worker; der Worker wartete aber selbst auf die Sperre des Starters. Nach 60 Sekunden brach seine Sperranforderung ab, noch vor Installation und Timer-Stopp. In diesem Ablauf ist kein Rollback erforderlich. Der ursprüngliche Worker hatte vor dem Sperrwarten noch kein eigenes Log eingerichtet, daher konnte die Fehlermeldung auf den systemd-Exit-Code beschränkt bleiben.

Das korrigierte Paket verwendet systemd-run --no-block und gibt zuerst die Backup-Sperre, dann die Update-Sperre frei. Eine fehlgeschlagene Übergabe entzieht auch einem möglicherweise schon eingereihten Worker die Freigabe. Die Sperren bleiben als Schutz vor parallelen Backups/Updates erhalten. Erneut das neue Paket starten; weder Sperrdateien löschen noch alte Worker manuell nachstarten.

Das Verhalten von --no-block und --collect ist in der systemd-Dokumentation beschrieben, der Startabschluss von oneshot in systemd.service.

Fehlende Mailablage und erneuter Start

Ein Abbruch Missing source: /var/vmail bei der Vorprüfung, wie beim Paket 8e6c9a058fa9, erfordert kein Rollback. Mit dem korrigierten Paket erneut starten und die Mailablage klären. Die bisherige Konfiguration und der Timer sind erhalten; der abgebrochene Versuch enthält noch kein erfolgreiches neues Backup. Bereits bewusst getroffene Entscheidungen können als Optionen mitgegeben werden:

sudo bash app-backup-update-VERSION.run --enable-gitea --cron-services crond.service

Diese Optionen passen nur, wenn Gitea aufgenommen werden soll und das Pausieren aller Cronjobs über crond.service ausdrücklich akzeptiert wurde.

Für Mailablagen wie /home/johannes/Mail unter den konfigurierten Benutzerhomes zusätzlich --mail-homes-only verwenden, sofern damit alle Postfächer erfasst sind:

sudo bash app-backup-update-VERSION.run \
  --enable-gitea --cron-services crond.service --mail-homes-only

Der Installer zeigt die übernommenen Home-Verzeichnisse an. Mail/ einschließlich cur, new, tmp und Dovecot-Dateien wird mit den normalen Home-Excludes der Vorlage vollständig kopiert, sofern es auf demselben Dateisystem liegt und kein Verweis auf eine externe Ablage ist. Weitere Benutzer müssen in MAIL_HOME_DIRS stehen; das Vorhandensein eines einzelnen Postfachs belegt nicht deren Abdeckung.

Fehler nach Installationsbeginn

Bei einem Fehler nach Beginn der Installation bleibt der Backup-Timer gestoppt. Es erfolgt kein automatisches Zurücksetzen über möglicherweise noch laufende oder teilweise wiederhergestellte Anwendungen. Logs und gegebenenfalls recovery-*.json im Workdir prüfen. Das kombinierte Rollback stellt die vorherigen Paketdateien und die vorherige Backup-Hauptkonfiguration wieder her:

sudo bash /var/backups/app-backup-upgrade-XXXXXXXX/rollback-update.sh

Es verändert keine gesicherten Anwendungsdaten, rotiert keine Zugangsdaten und startet den Timer nicht ungeprüft. Neu erzeugte root-eigene Kopien von rclone-Dateien sowie strengere Dateirechte bleiben erhalten. Bei unterbrochener Vorbereitung ohne Installationsbeginn ist kein Paket-Rollback erforderlich.

Fehlendes DB-Recht RELOAD

mariadb-dump: ... FLUSH ... Access denied ... RELOAD ... (1227) bedeutet: Die Anmeldung funktioniert, aber dem tatsächlich verwendeten DB-Konto fehlt das globale Sperrrecht für --lock-all-tables. Ein pauschaler Wechsel auf einen Dump ohne Sperren oder ausschließlich --single-transaction ist bei gemischten Storage Engines kein gleichwertiger Ersatz. Das neue Paket prüft RELOAD bereits vor Installation und Wartungsmodus über lesende Privileg-Metadaten.

Die tatsächlich authentifizierten Konten und Serverversionen ermitteln. Zunächst eine Root-Shell starten:

sudo bash

Erst in dieser Shell den folgenden Block ausführen. Er gibt keine Passwörter oder Authentifizierungshashes aus und beendet anschließend die Root-Shell:

source /etc/app-backup/app-backup.conf
query='SELECT CURRENT_USER(), VERSION()'
echo WordPress
mariadb --defaults-extra-file="$WP_DB_CNF" -N -B -e "$query"
echo Nextcloud
mariadb --defaults-extra-file="$NC_DB_CNF" -N -B -e "$query"
echo Gitea
mariadb --defaults-extra-file="$GITEA_DB_CNF" -N -B -e "$query"
exit

Nur die Zeilen für tatsächlich konfigurierte Anwendungen ausführen. Die getrennte Root-Shell vermeidet Probleme durch kopierte Einrückungen an Here-Doc-Abschlussmarken.

Mit einem DB-Administratorkonto nur die betroffenen, vorhandenen Backup-Konten berechtigen. Beispiel für das zuvor tatsächlich identifizierte Konto backup@localhost (nicht ungeprüft übernehmen):

GRANT RELOAD ON *.* TO 'backup'@'localhost';

RELOAD ist ein globales Verwaltungsrecht zum Flush/Reload; deshalb wird es nicht automatisch durch den Paketinstaller vergeben. Keine pauschalen ALL PRIVILEGES oder GRANT OPTION erteilen. Wenn die CNF ein produktives Anwendungskonto verwendet, ein separates Backup-Konto mit gezielten Rechten vorbereiten. Ein zusätzliches FLUSH PRIVILEGES ist nach GRANT nicht notwendig. Quelle: MariaDB GRANT.

Für MariaDB prüft das Paket außerdem den Lesezugriff auf mysql.proc, den die verwendete Option --routines benötigt. Falls dieser fehlt, gezielt für das identifizierte Backup-Konto vergeben:

GRANT SELECT ON mysql.proc TO 'backup'@'localhost';

Auch dies ist ein Beispiel mit zu ersetzendem Kontonamen. Es erlaubt den Zugriff auf Routinen-Metadaten datenbankübergreifend; kein SELECT ON mysql.* vergeben. Quelle: MariaDB mariadb-dump / routines.

Weitere erforderliche Rechte hängen von Views, Triggern und Events ab; RELOAD allein ersetzt keine Leserechte auf den zu sichernden Datenbanken. Die neue Prüfung deckt die globale Sperrberechtigung und MariaDB-Routinen-Metadaten ab, nicht sämtliche möglichen Objektrechte. Der vollständige Abnahmelauf bleibt verpflichtend.

Beim gemeldeten Lauf vom 10.09.2026 um 14:41 Uhr war das Paket bereits installiert, als der erste Dump scheiterte. Nextcloud verließ laut Log den Wartungsmodus und Cron wurde wieder gestartet. Das ist kein erfolgreiches Backup; der Timer bleibt bis zur Abnahme gestoppt. Nach Rechtekorrektur das aktuelle Paket erneut starten: Es prüft, sichert und aktiviert den Timer erst nach erfolgreicher Remote-Prüfung. Ein erneuter Paketlauf erhält die ursprüngliche Sicherung des vorigen Update-Versuchs. Für einen Rückweg zum Stand vor dem ersten Installationslauf ist dessen Rollback-Ordner maßgeblich; ein späterer Snapshot enthält bereits die zuvor installierte Version.

Dienst-Stopps/-Starts und das Warten auf Nextcloud-Writer werden jetzt ausdrücklich im Journal protokolliert. Eine längere Pause ohne CPU-Last lässt sich so einem konkreten Dienst zuordnen; ohne dessen Journal lässt sich die Ursache der Pause nicht aus ihrer Dauer allein bestimmen.

SELinux: rsync-Zugriff verweigert (Exit 23)

Der Gemini-Lauf vom 10.09.2026 um 14:58 Uhr scheiterte nach drei erfolgreichen DB-Dumps beim Kopieren von /var/www/html. Das Audit bestätigt rsync im Kontext rsync_t: Lesen von httpd_sys_content_t sowie Attributänderungen und Relabeling im Staging wurden verweigert. Zusätzlich wurden geerbte Sperrdeskriptoren beanstandet. Die gestoppten Dienste wurden laut Journal wieder gestartet und Nextcloud verließ den Wartungsmodus. Es entstand kein vollständiger neuer Sicherungssatz.

Das aktuelle Paket setzt für den Update-Auftrag und den installierten Backup-Dienst SELinuxContext=system_u:system_r:unconfined_service_t:s0 und startet beide über /bin/bash. Diese privilegierten Prozesse und ihre Kindprozesse laufen damit ohne SELinux-Einschränkung. SELinux bleibt systemweit aktiv; andere Dienste behalten ihre bestehende Policy. Der Installer ändert keine globalen rsync-Booleans, keine Quell-Labels und keine Quellberechtigungen. Ein nicht zugelassener Kontext führt zu einem sichtbaren Startfehler.

Auf Gemini ist die Bash-Startkette mit diesem Kontext und erfolgreichem rsync-Auflisten des Webverzeichnisses unter Enforcing geprüft. Der direkte Unit-Start von /usr/bin/rsync scheiterte dagegen mit 203/EXEC und bildet die Startkette des Pakets nicht ab. Manuelle Unit-Anpassungen sind nicht erforderlich: das aktuelle Paket mit denselben Gitea-/Cron-/Mail-Optionen erneut starten.

Vor dem Wartungsmodus prüft das Paket über rsync die Quellverzeichnisse und die Übernahme ihrer Verzeichnisattribute in einen privaten temporären Prüfbereich. Dabei werden keine Dateiinhalte kopiert. Die Probe erfasst nicht jede untergeordnete Datei; der vollständige Kopierlauf und die Remote-Prüfung bleiben erforderlich. rsync erhält keine geerbten Sperrdeskriptoren; die Elternprozesse halten die Sperren weiter. Der SELinux-Kontext des Backup-Prozesses erscheint im Protokoll.

Bei einem erneuten Fehler update.log, die ausgegebene Ergebnisdatei und die passenden AVC-Meldungen prüfen. Maßgeblich für den erfolgreichen Abschluss bleibt SUCCESS in result.txt; erst danach aktiviert der Installer den Backup-Timer. Eine Wiederherstellungsprobe auf einem separaten System steht weiterhin aus.

Erneuter Dienststart während der Sicherung

Am 10.09.2026 starteten auf Gemini um 15:15 Uhr Apache und PHP-FPM während der Nextcloud-Datenkopie erneut. Paket c0a24b63fc1c hatte die SELinux-Zugriffe bereits korrigiert, schützte jedoch nicht vor fremden Startaufträgen. Den betroffenen Lauf nicht als konsistente Sicherung abnehmen, auch falls Upload/Hashprüfung anschließend erfolgreich waren. Der konkrete Auslöser des Startauftrags ist noch offen. Die 90 Sekunden Apache-Stopp sind dagegen durch dessen Journal erklärt: Timeout beim Beenden, anschließend SIGKILL durch systemd. Das neue Paket ändert weder Apache-Timeout noch seine Signalbehandlung pauschal.

Einen noch laufenden alten Update-Auftrag kontrolliert beenden:

sudo systemctl stop app-backup-upgrade.service
sudo journalctl --no-pager -u app-backup-upgrade.service -n 60
sudo systemctl --no-pager is-active httpd php-fpm gitea postfix dovecot crond

Im Protokoll die Wiederaufnahme und das Verlassen des Wartungsmodus prüfen. Bei Fehlern die ausgegebene recovery-*.json beachten. Erst nach abgeschlossenem alten Auftrag das aktuelle Paket mit den bisherigen Gitea-/Cron-/Mail-Optionen starten. Bestehende Sicherungssätze und Arbeitsverzeichnisse nicht pauschal löschen.

Das neue Paket richtet für die Kopierphase vorübergehende systemd-Startbedingungen ein und prüft Writer-Zustände sowie Aktivierungszeitpunkte vor/nach den Kopien. Es entfernt beim Wiederanlauf nur eigene Ergänzungen; bei einem teilweise ausgeführten Restore bleiben sie bis zur manuellen Prüfung bestehen. Einzelheiten zur gezielten Freigabe stehen in Dokumentation.md bei der Wiederanlaufhilfe. Die permanente Dienstkonfiguration und vorhandene Maskierungen bleiben erhalten. Die Meldung Copy window complete; writer guards verified bestätigt das Ende der geprüften Kopierphase. Abgeschlossen ist die Paketabnahme erst bei SUCCESS in der Ergebnisdatei nach vollständiger Remote-Prüfung.

Der Abbruchpfad wurde ebenfalls korrigiert: Bisher erreichte TERM bei KillMode=mixed zunächst nur den Update-Hauptprozess. Eine wartende Bash konnte dadurch den Stop bis zum Ende ihres Backup-/Upload-Kindprozesses verzögern. Die neuen Units verwenden KillMode=control-group; die Protokollprozesse bleiben während der Fehlerbehandlung verfügbar. Nach einem Update-Abbruch das Journal und die Dienstzustände prüfen; insbesondere ein Stop-Timeout ist kein Nachweis für eine erfolgreiche Wiederaufnahme. Die Änderung wirkt für neue Aufträge, nicht nachträglich für einen bereits gestarteten alten Worker.

OneDrive: HTTP 409 resourceModified und stilles Journal

Der Lauf auf Gemini vom 10.09.2026 ab 15:30 Uhr hat die geschützte Kopierphase und Dienstwiederaufnahme erfolgreich abgeschlossen. Um 15:46:11 meldete rclone 1.74.3 bei wordpress.tar.zst HTTP 409 resourceModified; das deutet auf einen Versions-/eTag-Konflikt am OneDrive-Objekt. Der konkrete Auslöser ist anhand dieser Meldung nicht bestimmt. Das später übermittelte Protokoll bestätigt: Der erste Kopierversuch endete um 15:56:33 mit einem Fehler, der zweite war um 15:58:03 erfolgreich. Die Rückleseprüfung meldete um 15:59:37 0 differences found und 15 matching files. Danach bestand die separate Remote-Restore-Prüfung für 14 Archive, gefolgt von SUCCESS und Backup-Timer aktiv. Der Satz appbackup_2026-09-10_13-30-17_ff95c1ac hat damit die technische Paketabnahme bestanden. Das zuvor gelesene RUNNING stammte aus der noch laufenden Prüfung. Auch die mit ERROR protokollierte Zeile Attempt 2/6 succeeded beschreibt einen erfolgreichen Wiederholungsversuch. Eine erneute Installation allein wegen dieses überwundenen Konflikts ist nicht nötig.

HTTP 409 ist in dieser rclone-Version nicht in der allgemeinen Liste unmittelbar wiederholter OneDrive-HTTP-Fehler enthalten. --low-level-retries 20 bedeutet daher nicht, dass genau dieser Fehler sofort 20-mal versucht wird. Die standardmäßig bis zu sechs Versuche über --retries betreffen den übergeordneten Kopierauftrag; andere Dateiübertragungen können vor dessen Wiederholung noch laufen. Bei als fatal oder nicht wiederholbar eingestuften Fehlern kann rclone früher abbrechen. Quelle: rclone 1.74.3 OneDrive-Code, Wiederholungen.

Die bisherigen Aufträge zeigten normale Fortschrittsstatistiken nicht an: rclone meldet sie standardmäßig auf INFO, die normale Logschwelle ist NOTICE. Das aktuelle Paket setzt --stats-log-level NOTICE --stats-one-line mit RCLONE_STATS_INTERVAL="1m" und meldet die Phasen Upload, Remote-Dateiprüfung und Freigabe des Abschlussmarkers. Statistiken gehen nach stderr, damit maschinell gelesene Marker und Dateilisten auf stdout unverändert bleiben. Quelle: rclone-Statistiken.

RCLONE_TIMEOUT="1h" ist die bestehende I/O-Leerlauffrist, keine Gesamtlaufzeit und kein Versprechen einer Meldung pro Minute. RUNNING und der systemd-Zustand activating/start bei der oneshot-Unit belegen keinen Datenfortschritt. Bei einem stillen alten Auftrag Prozesszustand und TCP-Zähler mit ps/ss prüfen; steigende Zähler belegen Netzwerkverkehr, aber noch keinen erfolgreichen Upload. Quelle: I/O-Leerlauffrist.

Eine neue Paketdatei oder geänderte Config ergänzt keine Statistiken im bereits laufenden rclone-Prozess. Keinen zweiten Upload parallel starten und den vorhandenen lokalen Satz nicht löschen. Ein einzelner 409-Fehler begründet keine Änderung der Upload-Optionen wie --ignore-existing. Seit 16.09.2026 wird --size-only gezielt beim Metadatenvergleich eingesetzt. Entscheidend sind lokale Manifest-/Archivprüfung, erfolgreicher Upload mit Remote-Dateiprüfung und SUCCESS in der Ergebnisdatei; der Monatslauf liefert den separaten Restore-Nachweis.

Paket reproduzieren

Aus einem sauberen, eingecheckten Repository:

python3 tools/build-update-package.py

Ausgabe: dist/app-backup-update-COMMIT.run und zugehörige SHA-256-Datei. Das Paket enthält nur explizit freigegebene Programm-/Dokumentationsdateien und Credential-Vorlagen; keine Git-Historie, echten CNF-Dateien oder Backupdaten. Die Prüfsumme schützt vor Übertragungsfehlern, ist keine digitale Signatur. Das ausführbare Paket ausschließlich über euren vertrauenswürdigen Kanal beziehen.

Verifikation der Lieferung

Aktueller Stand vom 15.09.2026 für das Code-Paket 3730ab4676a5: 119 Fälle im Standardlauf, 111 erfolgreich und acht planmäßig übersprungen; die drei echten Benutzer-systemd-Fälle bestanden separat. Fünf optionale Docker-Integrationstests wurden bei diesem abschließenden Lauf nicht erneut ausgeführt. ShellCheck und Shell-Syntaxprüfung bestanden. Details stehen im Nachtrag zur Stop-Korrektur.

Verifikation am 12.09.2026: Standardlauf mit 81 Fällen erfolgreich (80 bestanden, ein separater Docker-Test planmäßig übersprungen; 704,8 Sekunden). Zusätzlich bestanden alle 19 gezielten Restore-Tests mit echten DB-Containern und der Installer-/Rollback-Test mit aktiviertem Restore-Timer. Geprüft sind vollständiges Entpacken, isolierter SQL-Import, fehlerhafte Dumps, Platzgrenzen und Bereinigung nach normalen und harten Abbrüchen. ShellCheck, Shell-Syntax und systemd-Unit-Prüfung erfolgreich. Echte E-Mails werden in Entwicklungstests nicht versendet; die Serverabnahme des Monatslaufs erfolgt nach Installation.

Die Tests enthalten echte MariaDB-Dumps/Imports und lokale rclone-Crypt-Roundtrips; systemd/occ und die systemd-run-Übergabe sind simuliert. Das Übergabemodell berücksichtigt jetzt das Warten auf den oneshot-Startauftrag: Der Regressionstest scheiterte mit dem alten Code und war nach dem Fix erfolgreich. Geprüft sind auch abgewiesene Übergaben, eingereihte Worker trotz fehlgeschlagener Antwort und persistente Fehlerprotokolle bei belegter Update-Sperre. Die tatsächliche SELinux-Durchsetzung wird im Debian-Testcontainer nicht nachgebildet; der erfolgreiche Bash-/rsync-Lesetest auf Gemini wurde separat vom Betreiber durchgeführt. Die vollständige Server-/OneDrive-Prüfung erfolgt beim Paketlauf. Ein fachlicher Restore auf einem separaten Testsystem bleibt erforderlich.

Die neuen Tests bilden fremde Startaufträge während rsync, zwischenzeitliche Neustarts, bestehende Maskierungen und Fehler bei der Sperrfreigabe ab. Die Condition-Auswertung (Sperrverzeichnis vorhanden/entfernt) und Unit-Syntax wurden zusätzlich mit echtem systemd-analyze geprüft. Der tatsächliche systemd-Manager und SELinux auf Gemini wurden anschließend im vom Betreiber ausgeführten Paketlauf mit geschützter Kopie und erfolgreichem Abschluss geprüft. Die fachliche Wiederherstellung auf einem separaten Testsystem bleibt offen.